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«Durchschnittlich sterben pro Woche 3000 Menschen an Aids»

(Valérie Chételat)

Frau Zata, wieso haben so viele Menschen in Zimbabwe Aids?

Stimmt es, dass etwa ein Viertel der Bevölkerung in Zimbabwe mit dem HI-Virus infiziert ist?

Wie wird Aids übertragen, vor allem durch heterosexuelle Kontakte?

Gibt es Zahlen, wie gross die Verbreitung durch Sex und durch die Ansteckung von Mutter zu Kind ist?

Welche Rolle spielt Prostitution bei der Verbreitung von Aids?

Wie steht es denn mit dem ­Gebrauch von Kondomen?

Wie steht es damit bei ­Prostituierten?

Offenbar ist unter Männern auch immer noch die Meinung verbreitet, dass, wenn man mit einer Jungfrau schlafe, von Aids geheilt werde.

Können Sie in Ihrer Klinik in Harare allen Menschen helfen, die um Hilfe nachsuchen?

Wie viele Menschen sind hospitalisiert?

Wie wählen Sie die Leute aus, denen Sie helfen wollen?

Wie beeinflusst die wirtschaftliche Krise Ihre Aktivitäten und die anderer Organisationen?

Gibt es also wieder genügend ­Medikamente?

Kommt es vor, dass Sie eine Behandlung verweigern müssen, weil Aids schon zu weit fortgeschritten ist?

Wichtig ist ja, dass die Menschen mit Aids ihre Medikamente regelmässig nehmen. Wie gehen Sie da vor?

Machen die Pharma-Konzerne spezielle Preise für Ihre Klinik?

Weil Zimbabwe in einer tiefen Krise steckt, haben viele qualifizierte Berufsleute das Land verlassen. Finden Sie noch genügend Personal für Ihre Klinik?

Verglichen mit den lokalen Verhältnissen sind die Krankenschwestern vermutlich relativ gut bezahlt.

Für Sie selber wird es eine grosse Herausforderung sein, Professor Lüthys Nachfolge anzutreten.

Ist es kein Problem, dass Sie, eine Frau, die Klinik führen werden?

Was sagen Sie zur politischen Lage Simbabwes?

Aber dann begann Mugabe, die weissen Farmer zu enteignen.

Immerhin ist jetzt der US-Dollar die offizielle Währung, und die Millionen-Prozent-Inflation ist weg.

Wie aber kann jemand ohne Arbeit und ohne Zugang zu Dollars überhaupt überleben?

Beträgt die Lebenserwartung in Simbabwe immer noch nur 35 Jahre?

Für die internationale Gemeinschaft stellt sich jetzt, da die politische Situation etwas besser ist, die Frage, ob Simbabwe wieder Hilfe geleistet werden soll.

Aber Mugabe ist doch immer noch an der Macht.

Schön wäre, wenn es in zehn Jahren Ihre Klinik gar nicht mehr brauchte.

Sie möchten sich zum Schluss an die Spender in der Schweiz richten?.?.?.