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Ungeborener EnkelDs Läbe isch es wiudwüchsigs Chaos

Mundart-Kolumnistin Renata Burckhardt möchte gerne eines Tages Grossmutter sein. Ihr Sohn ist allerding erst acht Jahre alt. Aber es ist nie zu früh, sich all die Fragen des potenziellen Grosskindes vorzustellen.

 Grossmutter und Enkel: «Du, Grosi, heit dihr früecher würklech jede Tag Tierli gässä?»
Grossmutter und Enkel: «Du, Grosi, heit dihr früecher würklech jede Tag Tierli gässä?»
Foto: Reto Oeschger

I wett gärn mau Änkuchind. Das isch e muetige Wunsch. Wo mi säuber irritiert. Wöu s isch dermasse nid säubschtverständlech, dass me einisch Änkuchind cha ha. Erschtens weiss me insgesamt nid, was chunnt, was passiert, individuell betrachtet u global. Wär läbt wie lang, wie geits wyter uf däm Globus, wie chöi Beziehige entschtah u gläbt wärde, wie wärde Frou u Maa ir Zuekunft Chindli mache u so. Zwöitens isch em Bueb syni Gsinnig no i de Stärne, mit wäm wird er sech zämetue, wie wird er läbe u liebe, was wärde syne Wünsch sy. U drittens bin ig ehnder en euteri Mueter, dr Bueb isch itz 8i, ig 46i.

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