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McDonald's mag keine Cyberbrillen

Ein Wissenschaftler ist nach eigenen Angaben von Sicherheitsleuten der Schnellimbisskette in Paris angegriffen worden, weil er eine aussergewöhnliche Digitalbrille trug.

Geht wahrscheinlich nie mehr einen Big Mac essen: Steve Mann, der Erfinder der an seinem Kopf befestigten Digitalbrille (links) und die kürzlich vorgestellte Google-Brille.
Geht wahrscheinlich nie mehr einen Big Mac essen: Steve Mann, der Erfinder der an seinem Kopf befestigten Digitalbrille (links) und die kürzlich vorgestellte Google-Brille.

Ein kanadischer Wissenschaftler ist nach eigenen Angaben von Sicherheitsleuten der Schnellimbisskette McDonald's in Paris angegriffen worden, weil er eine aussergewöhnliche Digitalbrille trug.

Steve Mann, der Erfinder der an seinem Kopf befestigten Digitalbrille, teilte in seinem Internet-Blog am Dienstag mit, McDonald's-Mitarbeitern hätten ihn am 1. Juli attackiert und zudem versucht, ihm die Brille vom Kopf zu reissen. Vergeblich habe er ihnen ärztliche Unterlagen dazu vorgelegt.

Heisse Diskussionen auf Twitter

Der Pionier für Computerbrillen war nach eigenen Angaben mit seiner Familie im Urlaub in Paris und wollte bei McDonald's auf dem berühmte Prachtboulevard Champs-Elysées essen. McDonald's Frankreich kündigte eine interne Untersuchung an und versicherte, gegebenenfalls würden angemessene Massnahmen ergriffen. Der Fall wurde im Internet-Kurzbotschaftendienst Twitter heiss diskutiert.

Erst vor wenigen Wochen hatte der Internetriese Google eine neuartige Brille angekündigt, in die ein Computersystem integriert ist und mit der unter anderem auch Fotos geschossen werden können.

AFP

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