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Facebook personalisiert mit neuen AGB die Werbung

Wer Facebook nutzt, stimmt seit heute Freitag automatisch den neuen Allgemeinen Geschäftsbedingungen zu.

Facebooks neue Privatsphäre-Einstellungen orientieren sich an häufig gestellten Fragen.
Facebooks neue Privatsphäre-Einstellungen orientieren sich an häufig gestellten Fragen.
facebook.com, Screenshot TA
«Du hast es in der Hand»: Facebook betont bei seinen Änderungen stets, die Nutzer bestimmten selbst über ihre Daten.
«Du hast es in der Hand»: Facebook betont bei seinen Änderungen stets, die Nutzer bestimmten selbst über ihre Daten.
facebook.com, Screenshot TA
In einem kurzen Videobeitrag erklärt ein Facebook-Mitarbeiter, wie Facebook anhand der Informationen seiner Nutzer Werbeanzeigen ausliefert.
In einem kurzen Videobeitrag erklärt ein Facebook-Mitarbeiter, wie Facebook anhand der Informationen seiner Nutzer Werbeanzeigen ausliefert.
facebook.com, Screenshot TA
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Facebooks Allgemeine Geschäftsbedingungen haben sich geändert. Wer das soziale Netzwerk weiterhin nutzt, segnet automatisch die Änderungen ab, die unter anderem die Daten betreffen, die Facebook von Nutzern sammelt. Den Schritt kündigte das Unternehmen bereits im November 2014 an. Das soziale Netzwerk will damit Werbeeinblendungen noch gezielter auf die Nutzer abstimmen. Unter der Rubrik «Privacy Basics» gibt das Unternehmen einen Überblick über seine Handhabung der Privatsphäre:

3,59 Milliarden Dollar hat Facebook allein im angelaufenen Quartal mit Werbung eingenommen. Das ist ein Plus von 53 Prozent. Unterdessen verdient das Unternehmen auch mit Werbung, die auf Tablets und Smartphones angezeigt wird, viel Geld.

Werbung passt sich den Nutzern an

Bei solchen Zahlen erstaunt es nicht, dass Facebook das Anzeigengeschäft weiter optimieren will. So soll mit der Neuregelung der AGB die Werbung stärker auf einzelne Nutzer zugeschnitten werden. Dafür sollen zum Beispiel auch Informationen über besuchte Seiten und genutzte Apps ausserhalb von Facebook ausgewertet werden.

Das Unternehmen verspricht, mit den Änderungen seine Daten- und Nutzungsbestimmungen übersichtlicher und verständlicher für die Nutzer zu gestalten. Mitglieder können künftig genauer festlegen, wer ihre Einträge ansehen kann. Ausserdem können sie herausfinden, warum ihnen bestimmte Werbung angezeigt wird.

Dennoch stossen die neuen Regeln bei Datenschützern auf heftige Kritik, die Rede ist von mangelnder Transparenz. Insbesondere sei nicht klar, ob Facebook bei der Datenauswertung auch genaue Nutzerprofile erstelle. Ausserdem sei in den AGB nicht ausdrücklich festgehalten, dass keine Daten mit dem Kurzmitteilungsdienst WhatsApp ausgetauscht werden.

SDA/jro

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