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Das grosse Ausmisten

Facebook-Stars wie Lady Gaga, Rihanna oder Justin Bieber haben Fans verloren. Das Netzwerk löscht gerade Fake-Accounts.

Hat nach der Löschaktion von Facebook weniger Fans: Sängerin Lady Gaga.
Hat nach der Löschaktion von Facebook weniger Fans: Sängerin Lady Gaga.
Keystone

Facebook duldet keine Fake-Konten mehr. Wie das Magazin «Chip online» berichtet, hat das Netzwerk letzte Woche mit einer rigorosen Löschaktion begonnen. Interessant: Viele bekannte Onlinespiele, Apps oder Berühmtheiten auf Facebook verloren Hunderttausende Like-Bewertungen.

In den Keller rutschten die Zahlen des führenden Onlinespiele-Entwicklers Zynga, der Spiele wie «Texas Holdem Poker» anbietet. Die Facebook-Seite verlor innerhalb kürzester Zeit 596'995 Fans (Stand: 1. Oktober 2012, 10 Uhr). Auch bei «Farmville» stürzt die Fan-Statistik ab, und zwar um 199'486 Likes. Ebenfalls massiv von der Löschaktion betroffen ist das Schwesterprodukt «Farmville Cows» mit einem Minus von 86'093 Likes. Und auch Konkurrent «Cityville» traf es: minus 171'990 Likes.

Es trifft auch Stars

Auffallend ist auch der Absturz der Internetstars. Laut «Chip online» verlor Lady Gaga im selben Zeitraum 164'983 Fake-Fans, Rihanna 120'722, und Justin Bieber steht plötzlich mit 145'691 Likes weniger da. Auf der offiziellen Security-Seite erklärt Facebook: «Ein Like, das nicht von jemandem kommt, der ein echtes Interesse daran hat, mit einer Seite in Verbindung zu sein, bringt niemandem etwas.»

Fakeaccounts sind ein grosses Problem auf Facebook. Kurz vor dem Börsengang teilte das Unternehmen mit, dass rund 83 Millionen gefälschte Accounts bekannt seien. 4,8 Prozent der Profile seien möglicherweise Mehrfach-Accounts. Dazu kommen 2,4 Prozent falsch klassifizierte Profile. Darunter fallen jene, die Privatpersonen nutzen, um beispielsweise ein Haustier anzumelden. Welche Regeln im Bezug auf Namen auf Facebook gelten, lesen Sie in diesem Beitrag: «Nur mit richtigem Namen». (lü)

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