Zum Hauptinhalt springen

Das Facebook der Phantome

Von hundert Facebook-Profilen sind beinahe neun Dopplungen, das Werk von Kriminellen oder repräsentieren keine Menschen, sondern etwa Haustiere

«Dieses Verhalten einschränken oder beenden»: Facebook will gegen «unerwünschte» Konten vorgehen.
«Dieses Verhalten einschränken oder beenden»: Facebook will gegen «unerwünschte» Konten vorgehen.
AFP

Der US-Internetriese teilte am Donnerstag in seinem jüngsten Börsenbericht mit, dass gut 83 Millionen der etwa 955 Millionen aktiven Facebook-Nutzer in Wahrheit «Phantome» seien. Facebook bemühe sich, «dieses Verhalten einzuschränken oder zu beenden», hiess es in dem Bericht.

Besonders «unerwünschte Konten» seien die geschätzten 1,5 Prozent, die Kriminelle für die Versendung von Spammails nutzten, berichtete das Unternehmen. 4,8 Prozent aller Profile gehören demnach Nutzern, die sich gleich zwei oder mehr Identitäten in dem weltweit grössten sozialen Netzwerk gönnten.

Auch Haustiere oder andere «nicht menschliche Einheiten» hätten Facebook-Auftritte. Gut 2,4 Prozent sollen dies insgesamt sein. Die falschen Konten seien vor allem in «weniger entwickelten Märkten wie Indonesien und der Türkei» zu beobachten.

(AFP)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch