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Um Vulkankrater kurven und rasen, bis die Reifen rauchen

Ob in einem Gokart mit Comicfiguren oder ernsthafter in teuren Boliden: Auf Videokonsolen frönt man der Geschwindigkeit.

Von Christian Bütikofer

«Mario Kart Wii»

Seit Jahren bevölkern der italienische Klempner Mario und seine Kollegen aus dem berühmten Videospiel «Super Mario Bros» auch das Fun-Rennspiel «Mario Kart». Jetzt steht die neue Version für Nintendo Wii in den Regalen – verändert hat sich zu früheren Versionen nicht allzu viel. Zum Glück! Nach wie vor macht es einen Heidenspass, seine elf Gegner mit Bananenschalen, roten Riesenpilzen und Schildkröten (als Wurfgeschosse) am Überholen zu hindern – Chaos auf der Piste und fieses Grinsen sind garantiert.

Neben den altbekannten 16 Rennstrecken sind weitere 16 neue Parcours dabei. Auch bei den fahrbaren Untersätzen hat sich etwas getan: Töff-Fans schwingen sich auf die Zweiräder und profitieren im Spiel von den Vorteilen, die sie auch in der echten Welt bieten: Sie haben einen höheren Topspeed und sind wendiger, was sich in den Kurven auszahlt. Dafür kann man die Töfffahrer einfacher von der Strecke schubsen als die Karts. Wer an bestimmten Stellen einen Stunt einlegt – etwa Beine übers Lenkrad –, der erhält einen zusätzlichen Geschwindigkeitsschub.

Insgesamt stehen 24 Figuren aus der Mario-Welt zur Auswahl. Je mehr Rennen sie gewinnen, desto mehr Fahrzeuge können die Charaktere lenken. Die Rennpisten sind mit Einlagen auf einer Achterbahn, Vulkanlandschaft oder Kuhweide skurril. Das Spiel ist einfach zu erlernen und macht vor allem in der Gruppe Spass. Mario Kart enthält ein Steuerrad zum Spielen – die traditionellen Gamepads werden aber auch unterstützt.

Mario Kart Wii, für Nintendo Wii, ab 3 Jahren, ab 89 Fr. *****

«Gran Turismo 5 Prologue»

Ganz anders als Nintendos Fun-Racer «Mario Kart» präsentiert sich «Gran Turismo 5 Prologue» («GT 5 Prologue»). Hier gehts mit extrateuren Rennboliden in Hochglanzgrafik ernsthaft auf Kurvenhatz. Ferrari, Audi, BMW, Lotus, Aston Martin und diverse andere Originalmarken haben die Spielprogrammierer lizenziert und grafisch opulent in Szene gesetzt. Spielt man GT 5 Prologue durch, stehen einem 71 verschiedene Wagen zur Verfügung, die man über zwölf verschiedene Strecken jagt. Dabei stattet man neben London oder Suzuka auch der Schweiz einen kleinen Besuch ab: Die Eiger-Nordwand-Strecke fordert den Hobbyrennfahrer mit Haarnadelkurven heraus.

Je schneller und exklusiver die Autos, desto teurer sind sie. Leisten kann man sich die Boliden nur mit genügend «Credits», die man sich von Rennen zu Rennen erspielt. Neben dem Einzelspielermodus kann man über den Online-Dienst von Sony auch gegen 16 Gegner im Web antreten.

Für Anfänger bietet «GT 5 Prologue» diverse Fahrhilfen. So etwa eine Geschwindigkeitsanzeige oder die Ideallinie für jede Strecke. Auch nervt das Spiel nicht mit allzu realistischem Fahrverhalten.

Obwohl «GT 5 Prologue» nur eine Vorabversion des kommenden Spiels «Gran Turismo 5» ist, dürfen Autobegeisterte und Gelegenheitsspieler bedenkenlos zugreifen. Und sei es nur schon um zu sehen, zu welchen Leistungen die Playstation 3 grafisch fähig ist.

Gran Turismo 5 Prologue, für Sony Playstation 3, ab 3 Jahren, ab 59 Franken. *****

[TA | 28.04.2008]

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