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Rabattmarken im digitalen Zeitalter

Spar- und Kennenlern-Angebote sind das neue grosse Geschäft im Internet. Ganz vorne dabei ist die US-Firma Groupon.

Wenig sensibel, aber aufsehenerregend: Der Werbespot von Groupon, der mit vermeintlicher Sympathie für Tibet wirbt.
Wenig sensibel, aber aufsehenerregend: Der Werbespot von Groupon, der mit vermeintlicher Sympathie für Tibet wirbt.
PD

Öffentliche Entschuldigungen dürften für die erfolgsverwöhnte Firma Groupon etwas Neues sein. Letzte Woche aber kroch das weitherum bejubelte Vorzeige-Start-up-Unternehmen und der Liebling aller Sparfüchse zu Kreuze und bat die Welt um Verzeihung.

Zorn und Ärger hatten die Groupon- Werbespots ausgelöst, die rund 100 Millionen amerikanische TV-Zuschauer während der Superbowl – dem Final der American-Football-Profi-Liga – gesehen hatten: eindrückliche Bilder von tibetischen Klöstern, ein Schauspieler erzählt vom Leiden der Tibeter – und dann sitzt er plötzlich in einem tibetischen Restaurant in Chicago und schwärmt davon, wie viel er hier dank Groupon spart.

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