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Nintendo meldet Gewinneinbruch von 66 Prozent

Der starke Yen und Preissenkungen sollen Schuld sein für das erfolglose Geschäftsjahr des Herstellers von Spielkonsolen. Der Tsunami hatte offenbar keinen Einfluss auf die Zahlen des japanischen Unternehmens.

Kann nicht an frühere Erfolge anknüpfen: Super Marios Nintendo.
Kann nicht an frühere Erfolge anknüpfen: Super Marios Nintendo.
Keystone

Der japanische Spielkonsolen-Hersteller Nintendo hat einen Gewinneinbruch von 66 Prozent erlitten. In der am Montag in Tokio vorgelegten Bilanz des am 31. März abgeschlossenen Geschäftsjahrs wurden Preissenkungen und der starke Yen für eine Entwicklung verantwortlich gemacht, die Nintendo das zweite Jahr in Folge einen Verlust einbrachte.

Der Nettogewinn ging der Bilanz zufolge um 66 Prozent auf 77,6 Milliarden Yen (839 Millionen Franken) zurück. Im Vorjahr hatte der Hersteller von «Super Mario» und der Wii-Konsole noch 228,6 Milliarden Yen Gewinn gemacht.

Erdbeben und Tsunami hätten keine Auswirkung auf die Produktion gehabt, erklärte das Unternehmen. «Es kann aber vorausgesagt werden, dass sich eine indirekte Auswirkung durch individuelles Verbraucherverhalten ergeben wird», hiess es. Insgesamt erwarte man eine allmähliche Erholung im kommenden Geschäftsjahr vor allem durch die neuen mobilen 3-D-Geräte 3DS.

dapd/miw

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