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Müde Comic-Helden auf dem Tablet

Asterix & Co. sind noch nicht im papierlosen Alltag angekommen. Die wenigsten digitalen Geschichten reizen die technischen Möglichkeiten wirklich aus.

Noch kein Happy End: Bildergeschichten im Tablet-Format lassen es an Lesekomfort vermissen.
Noch kein Happy End: Bildergeschichten im Tablet-Format lassen es an Lesekomfort vermissen.
Screenshot TA

Die ganze Welt ist digital. Die ganze Welt? Nein! Eine kleine, unbeugsame Mediengattung hört nicht auf, dem Fortschritt Widerstand zu leisten. Es handelt sich, beim Teutates, um die Kunstform der Bildergeschichten. Dabei sind gemäss dem Klischee Nerds und Computerfreaks besonders versessen auf Comics. Diese wären ihrerseits ideal, um am Tablet konsumiert zu werden. Die brillanten Displays lassen Farben strahlen, wie es höchstens eine Reproduktion auf Hochglanzpapier könnte. Bei japanischen Mangas liesse sich die Leserichtung nach Gutdünken wählen. Normalerweise liest man sie von hinten nach vorn, was aber nicht jedermann zusagt. Und natürlich liessen sich die Geschichten multimedial aufwerten – durch Musik, Sound- oder Animationseffekte.

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