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Mit der Rundumkamera beim Skispringen

Nicht nur Google Street View gewährt digitale Einblicke in spannende und unerreichbare Orte. Ein Berliner Start-up kann das auch.

Die Panoramafunktion gehört bei Smartphones und Fotokameras inzwischen zum Pflichtprogramm. Manche Smartphones und Apps können sogar Rundumpanoramen erstellen.

Das Aufnehmen solcher 360°-Bilder oder gar Panoramasphären ist mit einer gewöhnlichen Kamera allerdings aufwendig und zeitintensiv.

Einfacher soll es mit der Idee des Berliner Start-ups Panono gehen. Statt mit einer Kamera viele Bilder zu schiessen und diese dann zusammenzufügen, haben sie eine Kugel mit 36 Kameras erfunden. Wirft man die Kugel in die Luft, schiesst sie ein 72-Megapixel-Rundumpanorama.

Virtuell auf die Schanze

Wie diese Panoramen aussehen, hat das Start-up am vergangenen Wochenende am Skispringen in Engelberg (Rückschlag für Ammann) vorgeführt.

Kosten wird die Kamera 500 Dollar – vorausgesetzt, Panono bekommt das nötige Geld zusammen. Auf Indiegogosammelt das Start-up derzeit das für die Produktion nötige Kapital. Rund 600'000 Dollar sind bereits zusammen. Bis zum gesetzten Ziel von 900'000 Dollar, das bis am 4. Januar erreicht werden soll, fehlt aber noch einiges. Sollte das Projekt dennoch zustande kommen, sollen die ersten Kugelkameras im September 2014 ausgeliefert werden.

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