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Kluge Technik, dumme Entscheide

2017 wurde die künstliche Intelligenz fassbar und das Zahlen per Handy praktisch. Biosensoren sind auf dem Vormarsch, und die Netzneutralität wird aufgegeben. Ein Jahresrückblick.

Künstliche Intelligenz bleibt vorerst beschränkt: Humanoider Roboter an der IT-Messe CeBIT in Hannover. Fotos: Keystone

Künstliche Intelligenz bleibt vorerst beschränkt: Humanoider Roboter an der IT-Messe CeBIT in Hannover. Fotos: Keystone

Künstliche Intelligenz: Aus Fantasie wird Realität

Die künstliche Intelligenz beschäftigt die Gemüter schon seit langem. Für die einen bedeutet sie Hoffnung – nämlich für jene zukunftsgläubigen Menschen, die mehr Vertrauen in Maschinen als in ihresgleichen hat. Für andere stellt sie eine riesige Projektionsfläche für Verlustängste dar. Kluge Maschinen, die sich selbst weiterentwickeln und programmieren, werden uns Menschen demnach in jedem Bereich überflügeln und überflüssig machen: Davon sind jene überzeugt, die davor warnen, Algorithmen vorbehaltlos zu vertrauen. Und die künstliche Intelligenz ist noch mehr: ein wohlfeiler Ausweg für fantasielose Roman- und Drehbuchautoren zum Beispiel, die gerade eine omnipotente Figur benötigen.

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