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Die verrücktesten Cebit-Gadgets

Die Cebit beschäftigt sich nicht nur mit den grossen Hightech-Zusammenhängen. Auch dieses Jahr kann man Produkte begutachten, die das Leben schöner machen sollen – zumindest in der Theorie.

Die Hightech-Messe Cebit beschäftigt sich vor allem mit den grossen Zusammenhängen von Hightech und alltäglichem Leben. Dennoch sind auf der Branchenschau in Hannover auch dieses Jahr wieder eine Menge Produkte zu sehen, die niemand wirklich braucht – die das Leben aber schöner oder einfacher machen sollen.

Haushaltshilfe

Der Traum so mancher Hausfrau und so manchen Hausmannes und die Hoffnung für viele ältere Menschen wird am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entwickelt: Am KIT-Messestand steht Armar III. in der Küche. Der Roboter schaut sich Bewegungen vom Menschen ab und lernt Begriffe. Bislang kann er etwa die Spülmaschine einräumen und findet auf Befehl Dinge wieder. Künftig soll es möglich sein, ihm erfolgreich aufzutragen: «Armar, mach mal Pfannkuchen!» Bereits auf den Einsatz wartet Armar IV.: Der hat eigene Beine, während sein Vorgänger noch auf Rollen fahren muss.

Partyroboter

Während ein realer Einsatz von Armar noch Zukunftsmusik ist, sind zwei andere Roboter auf der Cebit schon weiter. Die beiden schlanken, weissen Gestalten tanzen lasziv an der Stange – zum Takt der Musik, die ein DJ-Roboter mit Megafonkopf auflegt. Zu haben sind sie für 30'000 Euro pro Stück. Wem das zu teuer ist, muss nach der Party zumindest nicht mehr selber putzen. Das erledigt Sevian von Mamirobot, der den Boden selbstständig saugt und wischt und dabei angeblich sogar die Ecken säubert.

Grüner Computerdaumen

Wem die Topfpflanzen regelmässig eingehen, der kann sich auf den Pflanzensensor von Koubachi aus der Schweiz verlassen. Dieser muss nur mit dem Namen der Pflanze gefüttert und dann in die Blumenerde gesteckt werden. Ab dann passt er auf die Pflanze auf, analysiert Feuchtigkeit, Temperatur und Sonneneinstrahlung. Muss der Pflanzenbesitzer handeln, schickt der Sensor eine E-Mail oder eine Nachricht ans Smartphone und erklärt, was die Pflanze braucht: mehr Wasser, etwas Dünger oder weniger Sonne.

Mausnachfolger in Stiftform

Als die Computermaus in den 80er-Jahren entwickelt wurde, war das eine Revolution. Doch seitdem sei viel zu wenig geschehen, sagt das schwedische Unternehmen Penclic – und hat einen Mausnachfolger in Stiftform entwickelt. Damit sollen Nutzer präziser arbeiten können. Noch einfacher dürfte es mit der Entwicklung der südkoreanischen Firma Neo Reflection sein: Die Fingermaus wird auf den Finger aufgezogen. Der Nutzer kontrolliert seinen Computer damit sogar noch aus zehn Metern Entfernung.

Die Arbeit am PC dauert zu lange?

Dann freuen Sie sich bestimmt über ein Angebot von Gadget Factory: Der Minikühlschrank für den USB-Anschluss hält eine Getränkedose kalt. Eine Alternative für Kaffeeliebhaber ist die USB-Wärmplatte für Tassen von Getdigital. Und wenn die Nerven blank liegen, hilft der Panic-Button aus dem selben Hause: Drückt der Besitzer den grossen roten Knopf auf seinem Schreibtisch, ertönt ein «befreiender Schrei».

Extrem mobil?

Wer selbst auf dem stillen Örtchen nicht auf seinen Tabletcomputer verzichten kann, wird sich über das Produkt der Firma Phoneclip aus den Niederlanden freuen: Die hat eine Halterung entwickelt, die selbst an Badwänden spontan angebracht werden kann und bombensicher halten soll. Auch am Fahrradlenker, im Auto oder am Einkaufswagen sollen die wertvollen Geräte damit befestigt werden können.

Unterhaltung überall

Mobile Unterhaltung ermöglicht der kleine und handliche Vibrationslautsprecher von Cowin. Der sorgt genauso zu Hause wie unterwegs für angenehmen Klang, wie seine grossen Boxenbrüder. Denn als Klangkörper dient ihm jede beliebige feste Oberfläche: Er lässt sich an Tür, Wand, Fenster, Tisch oder sogar im Ofen befestigen.

AFP/rek

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