Die neuen Hue-Birnen ausprobiert

Die günstigsten Funk-Birnen im Philips-Sortiment sind die besten – für fast alle Ansprüche.

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Rafael Zeier@RafaelZeier

Vor rund drei Jahren bin ich schwach geworden und habe bei aller Skepsis doch einmal diese smarten Birnen von Philips ausprobiert. Die rund 40-fränkigen Birnen mit verschiedenen Weisstönen dünkten mich damals die ideale Mischung aus den teureren Birnen mit unendlich vielen Farben und den günstigen mit ihrem etwas kalten weissen Licht.

Ja, die Birnen gefielen mir so gut, dass ich in der Folge noch die eine oder andere für unser Zuhause kaufte. Nebst der Option, den Weisston der Lampen nach Lust und Laune einzustellen, überzeugte uns vor allem die Möglichkeit, die Helligkeit zu dimmen. In unserer Altbau-Mietwohnung wäre das sonst nur mit Umbauten möglich.

Und zugegeben, ich komme mir nach all den Jahren mit den Internetbirnen immer noch vor wie Professor Dumbledore aus den Harry-Potter-Büchern, wenn ich am Morgen früh von der anderen Strassenseite noch schnell das Licht in der Stube ausschalten kann, das ich in der Eile mal wieder vergessen habe.

Kein Hingucker

Einen Nachteil hatten die Hue-Birnen bisher: Sie sind alles andere als dekorativ. Am besten versteckt man sie tief in einem Lampenschirm. Das war dann auch der Grund, warum die Birnen an exponierten Stellen in unserem Haushalt keine Chance hatten.

Das ändert sich nun mit den neuen Hue-Filament-Birnen. Philips springt damit auf den Retro-Birnen-Zug auf. Die neuen Hightech-Leuchten sehen aus wie die Glühbirnen von einst, nutzen aber moderne LED-Technologie.

Drei Grössen

Die Birnen gibt es in drei Grössen für etwas zwischen 25 und 35 Franken das Stück. In einem Anflug von Übermut kaufte ich mir alle drei und wurde nicht enttäuscht. Die Birnen sehen elegant aus (einzig der schwarze Kragen zwischen Gewinde und Birne ist nicht in allen Situationen und Fassungen ideal) und bieten genau das Licht, das wir sowieso bei den teureren Birnen jeweils eingestellt haben.

Die neuen Birnen haben übrigens noch einen zusätzlichen Trick auf Lager. Bislang brauchte man bei den Hue-Birnen zusätzlich eine Basisstation (60 Franken). Nun gehts auch ohne. Die neuen Birnen können nämlich auch über Bluetooth von einem Handy bedient werden.

Das ist eine gute Einsteigerlösung, wenn man einfach mal mit einer Birne experimentieren möchte. Bequemer ist es freilich mit der Basisstation. Dann lassen sich die Birnen etwa mit Apples Homekit oder Google Home verbinden und so leichter und von mehreren Geräten steuern und automatisieren.

Fazit:Bei Philips’ Hue sind die günstigsten Birnen nun für die meisten Situationen die beste Wahl. Das ist erfreulich und ganz im Sinn von uns Kunden. Wer mehr Weisstöne möchte, muss etwas draufzahlen. Wer Disco-Licht will, muss noch tiefer in die Tasche greifen.

Wer noch etwas mehr sparen möchte, bekommt inzwischen auch bei Ikea eine ähnliche Birne für 15 Franken. Die kann aber kein Bluetooth, und man braucht eine Zigbee-Basisstation. Die von Ikea kostet 40 Franken. Ein Test der Ikea-Birnen folgt zu einem späteren Zeitpunkt.

Haben Sie Fragen zu den neuen Hue-Birnen – unser Autor beantwortet sie gern auf Twitterund Telegram:

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