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Die Gamer als Industriezweig

Hamburg ist zur Hochburg der Entwickler von Onlinespielen geworden. Das ist kein Zufall: Die Stadt investiert jedes Jahr 100'000 Euro in die Branche.

150 Firmen entwickeln in Hamburg Online-Spiele: Gamer an einer Messe.
150 Firmen entwickeln in Hamburg Online-Spiele: Gamer an einer Messe.
Reuters

Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz ist nicht der Typ, der sich langweilige Sitzungen mit einem Spiel vertreibt. Aber Scholz hat keine Wahl. Manchmal muss er während seiner Arbeitszeit spielen, ob er will oder nicht. Neulich wieder. Da war der Bürgermeister beim Spiele-Entwickler Bigpoint zu Gast und musste Famerama spielen, den Erfolgshit der Firma. Auf einem virtuellen Bauernhof pflanzte er Rüebli, düngte Felder, fütterte Schweine oder machte sich sonst wie nützlich. Manches ist umsonst, für anderes zahlt er Centbeträge. In der Summe rechnen sich die Einnahmen.

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