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Der elektronische Dolmetscher holt auf

Sprachtechnologie ist auf dem Vormarsch. Die automatische Übersetzung von Texten in fremde Sprachen ist inzwischen in vielen Bereichen Alltag, etwa bei Untertiteln im Film. Die Grundlage bilden aber immer noch «menschliche» Übersetzungen.

«Die maschinelle Übersetzung war noch nie so spannend wie heute»: Martin Volk, Professor am Institut für Computerlinguistik der Universität Zürich.
«Die maschinelle Übersetzung war noch nie so spannend wie heute»: Martin Volk, Professor am Institut für Computerlinguistik der Universität Zürich.
Esther Michel

Lange Zeit tat sich der Computer schwer mit der menschlichen Sprache. Die Resultate von Übersetzungsprogrammen und Steuerungssystemen waren minderwertig und ernteten nur Spott. Doch nun wendet sich das Blatt. Siri, der dienstbare Geist am iPhone, hört auf gesprochene Anweisungen und stellt für viele Anwender eine echte Erleichterung dar. Mit Microsoft Kinect steuert man Spielkonsolen per Stimme. Und die Übersetzungs-App Sayhi, die gesprochene Sätze erkennt und in einer anderen Sprache ausgibt, schlägt sich in alltäglichen Belangen überraschend gut.

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