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Dem Spieltrieb kann man auch per Browser frönen

Web-Games bieten Zeit­vertreib und Denksport, ohne dass ein Programm gekauft oder installiert werden müsste.

Von Matthias Schüssler

Das Geheimnis der Internet-Spiele heisst «Flash». Das ist eine Technologie mit bewegter Geschichte. Bewegt im eigentlichen Sinn des Wortes. Flash brachte Mitte der Neunzigerjahre animierte Grafiken ins Internet. Über die Jahre wurde Flash zu einer Plattform für multimediale Internet-Anwendungen. Flash-Erfinderin Macromedia (heute Adobe) hat das Format immer für «seriöse» Belange, für anspruchsvolle Geschäfts-Websites propagiert. Durchgesetzt hat es sich als Unterhaltungsmedium: Für Youtube-Videos und für WebVideogames.

Flash eignet sich aus mehreren Gründen für Spiel, Spass und Unterhaltung: Es läuft nicht nur auf Windows, Mac und Linux, sondern auch auf vielen Mobiltelefonen. Das Format ist kompakt und die Entwicklung recht einfach.

Entsprechend gibt es auf Spiele-Websites wie www.spielen.com eine fast unüberschaubare Zahl an Flash-Spielen. Diese laufen ohne Installation oder weitere Umstände im Internet Explorer, in Safari oder Firefox – zumindest dann, wenn der kostenlose Flash-Player installiert ist: www.adobe.com/go/getshockwaveplayer_de. Es gibt eine breite Palette an Genres – Denkspass, Jump'n'Run, Rennen oder Geschicklichkeit. Einige herausgepickte Game-Rosinen:

  • «Bloxorz»: Ein Quader ist in einem Loch zu versenken. Dazu kippt man ihn über eine seiner Kanten. Das wird mit jedem der 33 Level schwieriger. www.albinoblacksheep.com/games/bloxorz
  • «Bomberman Pyromasters» ist das Remake eines Spielkonsolen-Klassikers. Es gilt, sich den Weg aus einem Labyrinth freizubomben, ohne sich selbst in die Luft zu sprengen. www.spielen.com/game/bomberman-pyromasters.html
  • «Glassez!»: Ein kniffliges Geo- metrie-Puzzle, bei dem die vorgegebene Figur aus farbigen Glassplittern zusammenzusetzen ist. Wer Splitter ungeschickt platziert, verbaut sich selbst den Weg – und das kostet Punkte. www.wellgames.com/free_online/glassez
  • «Shuffle» spielt sich als Mischung aus Billard und Fussball. Es gilt, die Kugeln des Gegners vom Spielbrett zu kicken, ohne selbst ins Aus zu geraten. www.spielen.com/game/shuffle.html
  • «Bubblez!» bietet farbige Blasen, die per Kanone zerschossen werden müssen. www.spielen.com/game/Bubblez.html
  • «Ramps» erinnert ans bekannte «Lemmings»-Spiel. Statt Tiere in Sicherheit zu bringen, baut man Rampen, über die eine Kugel an den Zielort zu rollen hat. www.spielen.com/game/Ramps.html

Aus Sicherheitsgründen ist es wichtig, Internet-Spiele nur mit der aktuellsten Version des Flash-Players zu spielen. Die Spiele sind ungefährlich, oft locken aber dubiose Websites mit dem Gratisvergnügen. Auf manchen Sites gibt es auch «Erwachsenen-Spiele». Eltern sollten die Spiele darum zusammen mit den Kindern aussuchen. Und es braucht einen Virenschutz und einen sicheren Browser.

Vom Web auf die Festplatte

Die Internet-Spiele können auf der Festplatte gesichert werden – etwa für die Kinder oder um sie ohne Online-Verbindung zur Verfügung zu haben. Im Firefox-Browser klicken Sie dafür auf «Extras > Seiteninformationen». Öffnen Sie den Reiter «Medien». Hier sind alle auf der geladenen Seite enthaltenden Elemente aufgeführt. Die Flash-Datei wird mit dem Typ «Eingebettet» angegeben. Markieren Sie sie, und klicken Sie auf «Speichern unter». Die gesicherte Datei hat die Endung «.swf». Starten Sie sie, indem Sie sie per Maus auf ein Browserfenster ziehen.

Beim Internet Explorer 7 werden Sie im Ordner mit den temporären Dateien fündig. Ihn öffnen Sie über «Extras > Internetoptionen». Klicken Sie auf «Browserverlauf > Einstellungen > Dateien anzeigen». Achten Sie auf den Typ «Shockwave Flash Object». Er ist leicht zu finden, wenn Sie vor dem Spielen die temporären Internetdateien leeren. Klicken Sie bei Internetoptionen unter «Browserverlauf» auf «Löschen» und dann auf «Dateien löschen». [TA | 18.02.2008]

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