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Wie man Handystrahlung minimiert

Wie gefährlich ist die Handystrahlung? Schwer zu sagen. Sie lässt sich aber mit einigen Kniffen vermindern.

Nicht empfehlenswert: Lange Gespräche ohne Headset. Foto: Alamy
Nicht empfehlenswert: Lange Gespräche ohne Headset. Foto: Alamy

Nach dem Auflegen bleibt leichte Irritation. Nicht wegen des Inhalts des Telefongesprächs. Sondern, weil das Ohr von Minute zu Minute wärmer wurde. Wars nur Einbildung? Passiert das, weil sich das Handy erhitzte? Oder ist die elektromagnetische Strahlung schuld?

Jene Strahlung im Mikrowellenbereich also, die die Gemüter erhitzt. Erst diesen Sommer wieder sorgte eine Studie für Gesprächsstoff, die von einem Team um Umweltepidemiologe Martin Röösli vom Tropen- und Public-Health-Institut in Basel durchgeführt worden war. Gemäss dieser haben Jugendliche, die oft mobil telefonieren, etwas mehr Mühe bei geometrischen Aufgaben als ihre Altersgenossen mit moderater Handynutzung. Da das figurative Gedächtnis in der rechten Hirnhälfte angesiedelt ist und die meisten Leute ihr Handy ans rechte Ohr drücken, könnte die Strahlung der Grund für die tiefere Leistung sein. Allerdings gibt es viele andere Einflussfaktoren. Die Röösli-Studie kann also nicht nachweisen, dass Handystrahlen «dumm» machen. Und auch nicht, dass diese ein Gesundheitsrisiko darstellen.

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