Was zeigt Apple am Dienstag?

Neue iPads, neue Macbooks oder doch nur Software? Fest steht, es geht um Bildung.

Sieht man bald mehr iPads an Schulen?

Sieht man bald mehr iPads an Schulen? Bild: Reuters

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Nein, mit diesem Event hatte wohl kaum jemand gerechnet. Für gewöhnlich tauchen schon Monate bevor Apple zu einer Produktpräsentation lädt erste Gerüchte auf.

Gerüchte gab es zwar auch dieses Frühjahr. Die Rede war etwa von billigeren iPads, einem neuen iPhone SE oder einem Nachfolger für das Macbook Air oder einem günstigeren Macbook. Doch alles klang ziemlich vage. Gesetzt schienen einzig neue Farben für die Apple-Watch-Armbänder.

Spärliche News

Anfang März sah es bei den spärlichen News ganz danach aus, als würde Apple höchstens wie im letzten Jahr mit dem roten iPhone und dem billigeren iPad eine Pressemitteilung verschicken und den Webshop aktualisieren. Fertig.

Dann die Überraschung: Apple lädt zu einem Bildungs-Event nach Chicago in eine Highschool. Was hat das zu bedeuten? Ein Blick in die Vergangenheit hilft bei der Einordnung:

Schon 2012 gab es einen dem Namen nach ähnlichen Event in New York. Damals stellte Apple statt neuer Hardware iBooks 2, iBooks Author und eine neue App für iTunes U vor. Also lauter Software- und Plattform-Neuheiten rund um Bildung, Bücher und Lesen.

Überarbeitete Tools für Lehrer und Buchautoren dürften damit für den Event vom Dienstag schon mal gesetzt sein. Ein neues iBooks oder einfach nur noch Books würde auch ins Bild passen.

Neue iPads, neuer Stift?

Doch was ist mit neuer Hardware? Die dürfte eine Nebenrolle spielen. Am wahrscheinlichsten scheint aktuell ein neues iPad. Da die Einladung ein mit einem Stift gezeichnetes Apple-Logo zeigt, liegt die Vermutung auf der Hand, dass das neue (vermutlich preisgünstigere) iPad nun auch den Apple-Stift nutzen kann.

Bis jetzt funktioniert der Stift nur mit den höherpreisigen Pro-iPads. Gespannt sein darf man, ob Apple den Preis des Stifts senkt. Aktuell kostet der 108 Franken. Wer sich ein iPad Pro leistet, kann sich auch den leisten.

Doch Schulen und Eltern, die Apple vermutlich ins Visier nimmt, dürfte ein so teures Schreibgerät schwer zu vermitteln sein. Zumal der Stift leicht verloren geht.

Und sonst?

Was weitere Hardware-Neuerungen angeht, wäre die letzten September angekündigte Drahtlos-Ladematte namens Airpower eine realistische Möglichkeit. Ein rundum überarbeitetes iPad Pro mit dem randlosen Design und der Gesichtserkennung des iPhone X wäre dagegen eine Überraschung.

Ein günstigeres Macbook oder ein Nachfolger für das Macbook Air würde zwar zum Bildungsthema passen, scheint aber, wenn man den zahlreichen Analysten und Gerüchten glaubt, noch nicht parat zu sein.

Am Dienstag um 17 Uhr erfahren wir mehr. DerBund.ch/Newsnet wird die Veranstaltung mit einem Liveticker begleiten. Einen Livestream, wie an anderen Apple-Events, wird es voraussichtlich nicht geben. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 26.03.2018, 17:28 Uhr

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