So kommt das WLAN in den Garten

Das Heiminternet reicht nur bis in die Küche? Diese schwarze Box verspricht Besserung.

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Es gibt nichts Schöneres, als gemütlich im Liegestuhl im Garten die Zeitung zu lesen. Doch was, wenn man lieber digital auf dem Tablet liest und das WLAN nicht bis in die grüne Oase reicht?

Genau dieses Problem verspricht der Devolo Wifi Outdoor (ab 180 Franken) zu lösen. Der unauffällige schwarze Zylinder ist nämlich ein wetterfester WLAN-Hotspot. Die Verbindung zum Internet stellt er Devolo-typisch über die Stromleitung her.

Internet aus der Steckdose

Man braucht dazu nur ein Gegenstück (ab 80 Franken) in der Nähe des Routers in eine Steckdose zu stecken und per LAN-Kabel mit dem Router zu verbinden.

So zumindest die Theorie und das Werbeversprechen. Doch wie schlägt sich die Box im Alltag?

Tatsächlich klappte die Installation im Testgarten problemlos. Nachdem alles eingesteckt worden war, war das WLAN auch schon im Garten. Wer mit dem vorinstallierten Passwort und dem WLAN-Namen zufrieden ist, hat es dann schon geschafft.

Warten auf die bessere App

Am iPad den WLAN-Namen und das Passwort für zusätzliche Sicherheit zu ändern gestaltete sich allerdings kompliziert. Der Devolo Support empfahl, einen Laptop zu nehmen (im Testhaushalt nicht vorhanden) oder sich noch etwas zu gedulden. Eine bessere App sei in Arbeit.

Nichts zu kritisieren gab es an der Box selbst. Die überstand den Hitzesommer teilweise in der prallen Sonne ohne Probleme. Da Regen über den Sommer Mangelware war, musste simulierter Regen her:

Der Devolo Wifi Outdoor im Regentest.

Auch das bisschen Regen konnte der Box nichts anhaben. Die Konstruktion wirkt sogar derart robust, dass man den Wifi Outdoor vermutlich sogar am Kabel in den nächsten Gartenteich tunken könnte. Aber da der Hotspot weder damit wirbt noch dafür zertifiziert ist, liessen wir das bleiben.

Fazit: Der Wifi Outdoor bringt das Internet unkompliziert und zuverlässig in den Garten. Mit rund 260 Franken für Box und Gegenstück ist er allerdings kein Schnäppchen. Zumal man ja auch mit dem Handy einen Hotspot machen könnte – und sich die Liegestuhlsaison dem Ende zuneigt.

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Erstellt: 04.09.2018, 14:34 Uhr

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