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Samsungs Racheplan

Einem südkoreanischen Medienbericht zufolge strebt der Galaxy-Konzern ein Verkaufsverbot für das iPhone 5 an. Derweil musste Apple vor einem japanischen Gericht eine herbe Niederlag einstecken.

Streitobjekte: iPhone 4S und Samsung-Smartphone.
Streitobjekte: iPhone 4S und Samsung-Smartphone.
Reuters

Einem Bericht der «Korea Times» zufolge plant Samsung ein Verkaufsverbot für den iPhone-4S-Nachfolger.

Dies, falls das nächste Apple-Smartphone den LTE/4G-Mobilfunkstandard unterstützt. Samsung macht laut dieser Quelle diverse LTE-Patente geltend, welche im Besitz der Südkoreaner sind. Das iPhone 5 wird wahrscheinlich am 12. September der Öffentlichkeit vorgestellt, neun Tage später dürfte es (zumindest in den USA) auf den Markt kommen.

Derweil hat im Patentstreit zwischen Apple und Samsung ein japanisches Gericht den Vorwurf des US-Konzerns zurückgewiesen, sein südkoreanischer Konkurrent habe Apple-Technologie für eigene Produkte kopiert. Das Tokioter Bezirksgericht entschied am Freitag, Samsung habe Apples Patente für sein Smartphone iPhone und den Computer iPad nicht verletzt.

Samsung ficht Urteil in den USA an

Vergangene Woche hatte ein Gericht im kalifornischen San José Samsung der Verletzung von sechs Apple-Patenten für Smartphones oder Tablet-PCs für schuldig befunden. Die Geschworenen sprachen Apple dabei 1,05 Milliarden Dollar Schadenersatz zu. Experten zufolge könnte das Gericht die Schadenersatzsumme sogar noch verdreifachen, weil die Geschworenen feststellten, dass Samsung vorsätzlich gehandelt habe.

Apple wirft Samsung vor, das Design seiner iPhones und iPads illegal kopiert zu haben. Der südkoreanische Konzern weist die Vorwürfe zurück und will das Urteil in den USA anfechten. Zudem beantragte er am Montag, ein zuvor verhängtes Verkaufverbot für einen Tablet-Computer aufzuheben, da er keine Apple-Patente verletze.

AFP/rek

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