Samsung zeigt das Falthandy – und lässt viele Fragen offen

Der nächste Entwicklungsschritt oder eine unnötige Spielerei? So sieht das biegbare Smartphone aus.

So sieht das erste Falthandy von Samsung aus: Das neue Smartphone soll im kommenden Jahr auf den Markt kommen. (Video: AP)

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Gestern Abend hat Samsung die Katze aus dem Sack gelassen und das faltbare Handy gezeigt. Vorangegangen waren der Präsentation Wochen, Monate und Jahre mit Ankündigungen, Versprechen, Konzepten und Teasern.

An der eigenen Entwicklermesse in San Francisco hatte das nun alles ein Ende, als ein Manager das lange erwartete Telefon aus der Jacketttasche zog. Meinte man.

Das Licht geht aus

Just als es interessant wurde, wurde das Licht gedimmt, und man sah nur noch Umrisse und einen Bildschirm. Der Samsung-Manager versprach, dass es sich dabei tatsächlich um ein Gerät handle und das wunderschöne Design noch etwas versteckt würde.

Immerhin zeigte er, wie sich das Handy zu einem Minitablet auffalten lässt.

Die ersten Bilder des Samsung-Falthandys

In den nächsten Monaten würde die Massenproduktion beginnen, versprach der Manager. Das neue und noch namenlose Handy setzt wie frühere Galaxy-Geräte auf Googles Android. Um das zu verkünden, kam ein Google-Mitarbeiter auf die Bühne und versprach, dass Android künftig für Geräte optimiert würde, deren Bildschirme bieg-, falt- oder rollbar seien.

Unsere Bildstrecke zeigt die ersten Bilder des neuen Handys und fasst die wichtigsten Neuigkeiten zusammen. Auch wenn Samsung-Manager nicht viel verrieten, zeigen die Bilder doch, wie das neue Handy funktionieren wird und was für Kompromisse wohl nötig werden.

Möglichkeiten für Entwickler

Nebst dem neuen Handy zeigte Samsung an der eigenen Entwicklermesse auch neue Möglichkeiten für Programmierer, um Samsungs Bixby-Assistenten und Smart-Home-Geräte für ihre Dienste und Apps zu nutzen.

Aufhorchen liess schliesslich die Ankündigung, dass Bixby demnächst auch Deutsch sprechen soll. Ob der von den Siri-Erfindern lancierte Dienst nun auch in die Schweiz kommt, ist aktuell noch unklar. (DerBund.ch/Newsnet)

Erstellt: 08.11.2018, 10:14 Uhr

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