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Nimbuzz vs. Fring

Überall gibts viele kleine Dienste. Doch: Welches Tool koordiniert diesen Werkzeughaufen eigentlich am optimalsten?

Im Web wird viel und oft über die sogenannte Usability - Benutzerfreundlichkeit - diskutiert. Programme müssen einfach, klar und übersichtlich gestaltet sein. Im Fokus steht meist die Benutzeroberfläche, im Fachjargon GUI genannt.

Allein darum geht es mittlerweile nicht mehr. Nicht nur, zumindest. Benutzerfreundliche Anwendungen sind heute zur Grundvoraussetzung für Erfolg in der digitalen Wirtschaft geworden. Aber ein offen gestalteter Austausch, gemeinsam ausgearbeitete Standards, Open Source – das sind die wahren, die dominanten Themen im Dschungel der tausend Dienste und Applikationen.

Ein Web 2.0, das sich via Personalisierungs-, Interaktions- und Partizipationsfunktionen nur selber dient, ist für die Nutzenden weder attraktiv, noch nützlich. Denn: Was bringt es zum Beispiel einer mobilen Informationsarbeiterin, wenn sie sich andauernd verzettelt? Die Informationsarbeiterin ist es doch, welche im Zentrum (der kommenden, dezentralen Globalwirtschaft) stehen sollte, nicht die Selbstbedienungs-Plattform.

Das Bedürfnis nach Integration erkannt

Mobile-Applikationen wie Nimbuzz oder Fring haben exakt dieses Bedürfnis nach Integration technologischer Vielfalt erkannt. So vereint das benutzerfreundliche und sehr aufgeräumt-übersichtliche Nimbuzz unter ein und demselben Dach:

- Skype, - Windows Live Messenger, - Yahoo Instant Messenger, - ICQ, AIM, Google Talk, Jabber, Hyves, A1, Gadu-Gadu - sowie die Social-Networks Facebook und MySpace.

Fring unterstützt Ähnliches: - Skype, - Windows Live Messenger, - Yahoo Instant Messenger, - ICQ, AIM, Google Talk, - sowie den Mikro-Blogging-Dienst Twitter, - darüber hinaus Kanäle von Drittherstellern wie Facebook, Orkut, Gmail oder Yandex.

Dazu gesellt sich, dass die beiden – grundsätzlich kostenfreien – Mobile-Applikationen/Dienste die VoIP-Kommunikation auf SIP-Basis anbieten! Dass man mit den Werkzeugen allerlei Daten wie Bilder, Audio, Video und andere mehr versenden kann, ist fast selbstverständlich. Ebenso wie das programm-spezifische Chat- und Anrufsystem. Nimbuzz bietet hierfür sogar Konferenz- und Gruppen-Funktionen. Auch können mit Nimbuzz Freunde oder Buddys (eingetragene Kontakte also) auf einer Landkarte lokalisiert werden. Die einzig mögliche Kostenfalle besteht – ohne Nutzung von Handyflatrate oder Wireless-LAN – beim übermässigen Datentransfer über das Telekommunikationsnetz. Beiden Programmen gemeinsam ist, dass sie kontinuierlich erweitert und optimiert werden.

In der Zukunft mögen solch integrative Applikationen sogar derart weit entwickelt sein, dass sie nur noch im Mobile-Web funktionieren, also gar nicht mehr lokal installiert werden müssen. Auch werden sich künftig vermehrt standortbezogene Dienste, Location Based Services (LBS) zum Programm-Sortiment hinzu gesellen, so dass man – gleich nach dem Einloggen in die Applikation – das hoffentlich nicht weit entfernte Bio-Restaurant um die Ecke finden kann. Eine kurze Nachricht oder ein Klick und … der Tisch ist reserviert, das Mahl nachhaltig angerichtet, die Freundesgruppe informiert und eingeladen.

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