Modulares Design gegen den Zahn der Zeit

Die smarte Mondaine-Uhr gehört auch nach ein paar Jahren nicht zum alten Eisen. Das Unternehmen hat eine Lösung für dieses Problem parat.

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Rafael Zeier@RafaelZeier

Vor etwas weniger als einem Monat hat der Schweizer Uhrenhersteller Mondaine seine erste smarte Uhr vorgestellt (Was die Mondaine-Uhr kann). Das Unternehmen setzt nicht auf eine Smartwatch mit allem Drum und Dran, sondern auf eine klassisch wirkende Uhr mit einem Bewegungssensor als Zusatzfunktion. Dazu nutzt Mondaine Chips und Werke der Genfer Firma MMT und Software und App der amerikanischen Firma Fullpower, auf deren Dienste auch Fitnessbänder von Jawbone und Nike zurückgreifen.

Auf den Markt kommen soll die smarte Mondaine im Herbst zu einem Preis zwischen 800 und 900 Franken, wie das Unternehmen gestern an der Baselworld mitteilte. Bei der Gelegenheit konnten Journalisten auch erste Prototypen ausprobieren.

Automatische Zeiger

Wie schon bei der Withings Activité (Die analoge Smartwatch) fällt auf, dass auch die Mondaine in der Realität etwas dicker ist, als sie auf den ersten Blick scheint. Trotzdem trägt sie sich bequem, und man vergisst schnell, dass noch zusätzliche Sensoren verbaut sind.

Ebenfalls wie bei Withings' Modell gefällt die Möglichkeit, die Zeiger der Uhr über das Smartphone zu steuern. Statt über die Krone wird auch die neue Mondaine per Smartphone gestellt. Unbestritten eine Spielerei, aber eine gelungene. Die Krone ist aber keine reine Zierde – sie funktioniert als Knopf: Auf Knopfdruck stellt die Uhr etwa die Verbindung zur Smartphone-App her.

Austauschbares Modul

Die zugehörige Smartphone-App macht einen aufgeräumten und intuitiven Eindruck. Bis zum Herbst kann sich daran aber noch einiges ändern. Die App würde laufend weiterentwickelt, verspricht Mondaine.

Das spannendste Versprechen kam vom Mondaine-Chef André Bernheim selbst. Gegenüber DerBund.ch/Newsnet bestätigte er, dass man bei der Uhr nicht nur die Batterie, sondern auch das Modul für die smarten Zusatzfunktionen austauschen könne. Sollten in ein paar Jahren eine neue Bluetooth-Variante oder neue Sensoren auf den Markt kommen, könnte man die Uhr so auf den neusten Stand bringen. –

DerBund.ch/Newsnet

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