Zum Hauptinhalt springen

Google will entlegene Gebiete per Ballon mit dem Internet verbinden

Im abgelegenen Tal rasch die E-Mails abrufen: In Neuseeland hat Google 50 Testkunden von Ballonen aus mit dem Internet verbunden. Die Verbindung soll einst gleich schnell wie 3G sein.

Mit Solar betrieben: Ein undatiertes Bild des unbemannten Flugzeugs des Typs Solara 50 von Titan Aerospace.
Mit Solar betrieben: Ein undatiertes Bild des unbemannten Flugzeugs des Typs Solara 50 von Titan Aerospace.
Keystone
Soll Internet in entlegene Gegenden bringen: Ein Ballon des Internetkonzerns Google in Neuseeland. (10. Juni 2013)
Soll Internet in entlegene Gegenden bringen: Ein Ballon des Internetkonzerns Google in Neuseeland. (10. Juni 2013)
Google
Die Google-Ingenieure im Kontrollzentrum am Boden. (10. Juni 2013)
Die Google-Ingenieure im Kontrollzentrum am Boden. (10. Juni 2013)
Google
1 / 8

Der US-Internetkonzern Google will mittels Ballonen das Internet in entlegene Gegenden bringen. In der Region von Canterbury an der Ostküste Neuseelands liess Google 30 Ballonen bis in die Stratosphäre aufsteigen, um Internetsignale an 50 Testkunden am Boden weiterzuleiten, wie der Konzern mitteilt.

Demnach steht das Projekt namens Loon, bei dem Google mit einem örtlichen Telekommunikationsanbieter zusammenarbeitet, zwar noch am Anfang, liefert jedoch schon erste Ergebnisse.

Höher als Linienflüge

Zwei Drittel der Weltbevölkerung hätten noch immer keinen Zugang zu schnellen und günstigen Internetverbindungen, erklärte Google. Durch die Ballone, die durch den Wind doppelt so hoch aufstiegen wie kommerzielle Flugzeuge, könnten Nutzer Zugang zum Internet bei vergleichbaren oder sogar höheren Geschwindigkeiten als bei den aktuellen 3G-Netzwerken erhalten.

Laut dem Konzern können durch die Nutzung von Wind- und Sonnenenergie die Flughöhe und auch die Position der Ballone nach Wunsch modifiziert werden.

SDA/mw

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch