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Google setzt auf Motorola-Patente

Der Internetkonzern hat mit dem Kauf des Handyherstellers Motorola Mobility die grösste Übernahme in der Firmengeschichte vollendet. Dabei geht es nicht zuletzt um mehr als 17'000 Patente, die im umkämpften Smartphone- und Tabletmarkt Gold wert sein können.

Hat sich mit dem Deal Patente gesichert: Google-Suchmaschine auf Motorla-Smartphone.
Hat sich mit dem Deal Patente gesichert: Google-Suchmaschine auf Motorla-Smartphone.
Reuters

«Der Deal ist abgeschlossen», schrieb der Gründer und Konzernchef des Internetkonzerns, Larry Page, am Dienstag in seinem Firmenblog. Er bezeichnete Motorola zudem als «wichtigen Partner».

Chinesische Regulierungsbehörden hatten den Plänen am Samstag zugestimmt. Wettbewerbshüter der EU und der USA hatten bereits im Februar grünes Licht für die Übernahme gegeben, für die Google 12,5 Milliarden Dollar (rund 9,8 Milliarden Euro) bezahlt.

17'000 Patente

Die Unternehmen passen zusammen: Motorola entwickelt Smartphones und Tablets, Google wiederum hat mit seiner Software Android ein sehr populäres Betriebssystem für eben solche mobilen Geräte entwickelt. Der Internetkonzern konkurriert damit derzeit vor allem mit Apple.

In seinem Blogeintrag schrieb Page weiter, reguläre Desktop-Computer verlören immer mehr an Bedeutung. Stattdessen gingen Menschen über ihre Handys und Smartphones ins Netz. Google ist nicht zuletzt an den mehr als 17'000 Patenten interessiert, die Motorola hält. Patente sind eine wichtige Waffe im Wettbewerb mit Konkurrenten wie Apple, aber auch mit dem IT-Rivalen Microsoft und RIM (Blackberry).

(dapd)

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