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Google in der 3. Dimension

Das 3-D-Projekt des Konzerns nimmt Fahrt auf. Google hat ein Tablet präsentiert, das seine Umgebung räumlich wahrnimmt. Wie das?

Seine 3-D-Fähigkeiten sieht man dem Tablet nicht an: Der Prototyp von Googles Tango-Tablet.
Seine 3-D-Fähigkeiten sieht man dem Tablet nicht an: Der Prototyp von Googles Tango-Tablet.
Google
Ein intelligenter Vermessungmodus zeichnet laufend ein Bild der Umgebung, basierend auf Kameradaten.
Ein intelligenter Vermessungmodus zeichnet laufend ein Bild der Umgebung, basierend auf Kameradaten.
Produktvideo Tango, Screenshot TA
Die Infrarot-App auf dem Tango-Smartphone zeigt, wie der Sensor ein Umgebungsabbild erzeugt.
Die Infrarot-App auf dem Tango-Smartphone zeigt, wie der Sensor ein Umgebungsabbild erzeugt.
Video theverge.com, Screenshot TA
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Im Februar hatte Google sein Tango benanntes Projekt vorangekündigt. Jetzt hat das Unternehmen ein Gerät vorgestellt, das darauf aufbaut: Das Tablet ist etwa so gross wie das hauseigene Nexus 7 und bringt ein Sensorium für die Vermessung der Umgebung mit.

Google will das Gerät demnächst an Entwickler abgeben, die mithilfe des Prototyps 3-D-Apps für die neue Hardware entwerfen sollen. Wie das zum Projekt gehörige Smartphone besitzt das Tablet eine Standardkamera mit einer Auflösung von 4 Megapixeln auf der Rückseite des Geräts. Diese nimmt gewöhnliche Farbbilder auf. Hinzu kommt aber ein zusätzlicher Infrarotsensor, der Raumdimensionen vermessen kann. Ausserdem eine weitere Kamera, die die Bewegung von Objekten verfolgt. Diese dürfte ähnlich funktionieren wie die Kameras, die moderne Videospielkonsolen mitbringen, etwa Microsofts Kinect.

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