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Eine Milliarde Android-Handys mit Sicherheitslücke

Hacker könnten über Lücken auf knapp eine Milliarde Android-Geräte zugreifen, warnt eine israelische Sicherheitsfirma.

Gilt als besonders sicher: Auch das Blackberry DTEK50 weist Sicherheitslücken auf.
Gilt als besonders sicher: Auch das Blackberry DTEK50 weist Sicherheitslücken auf.
Keystone

Checkpoint, eine israelische Sicherheitsfirma, hat vier gravierende Sicherheitslücken gefunden, die rund eine Milliarde Android-Geräte gefährden. Durch die Lücken wäre es Angreifern möglich, dass sie Smartphones und Tablets fernsteuern und auf alle darauf gespeicherten Daten zugreifen, warnen die Experten.

Durch die sogenannten Quadrooter-Lücke könnten Angreifer auch auf die Kamera und das Mikrofon zugreifen. Was es dazu braucht? Die Opfer müssten eine manipulierte App installieren, die jedoch keine speziellen Berechtigungen benötige, sagt Checkpoint.

Grosse Menge an Handys betroffen

Schuld an der Lücke sei Software der Firma Qualcomm, die Chips für einen Grossteil der Android-Geräte herstellt. Betroffen sind etwa die Nexus-Smartphones von Google, Samsungs Galaxy S7 und S7 Edge und auch das Blackberry DTEK50, das als besonders sicher gilt. Checkpoint hat eine Liste mit allen gefährdeten Geräten zusammengestellt.

Ob die Lücken bis dato ausgenutzt wurden, sei nicht bekannt, meldet Checkpoint. Drei Lücken sind durch Googles monatliches Sicherheitsupdate aber bereits gestopft worden. Die verbleibende Lücke soll im September geschlossen werden. Da sich Qualcomm auch direkt an die Hersteller gewandt hat, könnten diese schon vorab ein eigenes Sicherheitsupdate ausrollen.

(Übernommen von 20 Minuten)

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