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Das erfolgreichste Samsung-Handy

Der südkoreanische Elektronikriese hat sein neues Smartphone-Flaggschiff Galaxy S4 binnen weniger Wochen mehr als zehn Millionen Mal verkauft.

Leistungsfähig, aber teuer: Galaxy-S4-Modelle. (25. April 2013)
Leistungsfähig, aber teuer: Galaxy-S4-Modelle. (25. April 2013)
Lee Jin-man, Keystone

Samsung hat das Galaxy S4 bislang mehr als zehn Millionen Mal verkauft. Das Multimediagerät sei damit so erfolgreich wie bislang kein anderes Samsung-Modell, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Samsung hatte den weltweiten Verkauf des S4 am 26. April begonnen. Das Vorgängermodell Galaxy S3 hatte noch 50 Tage benötigt, um die Zehn-Millionen-Marke zu überspringen.

Das S4 ist ein leistungsfähiges, aber teures Oberklasse-Gerät und damit ein direkter Angriff auf das iPhone des Konkurrenten Apple. Es hat einen grösseren Bildschirm mit einer höheren Auflösung als sein Vorgänger, ist leistungsfähiger und hat eine bessere Kamera. Die Nutzer können es zudem mit den Augen steuern: Sehen sie kurze Zeit nicht auf den Bildschirm, stoppt beispielsweise die Wiedergabe von Videos.

28 Prozent Marktanteil

Die Verkaufszahlen des S4 dürften damit allerdings hinter denen des iPhone bleiben: Apple verkaufte im ersten Quartal dieses Jahres 37,4 Millionen seiner Telefone. Da Samsung allerdings eine sehr grosse Modellpalette hat, liegt der Konzern insgesamt wieder vorne - und ist zum weltgrössten Smartphone-Hersteller aufgestiegen: Laut Analyseunternehmen IHS iSuppli betrug der Marktanteil von Samsung an den Smartphone-Verkäufen 2012 weltweit etwa 28 Prozent, der von Apple 20 Prozent.

Samsung und Apple liefern sich seit längerem weltweit einen juristischen Streit um Smartphone-Patente. Die Gerichte kamen dabei zu unterschiedlichen Urteilen. Am Dienstag kündigte ein Anwalt von Apple an, die Klage in einem der laufenden Verfahren um das S4 erweitern zu wollen. In dem Streit geht es um fünf Patente. Zwei davon betreffen die Sprachsteuerung Siri für das iPhone, die anderen die Benutzeroberfläche und Datenverarbeitung. Der Fall wird voraussichtlich frühestens Anfang kommenden Jahres verhandelt.

(AFP)

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