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Apple will sechs Galaxy-S-Versionen verbieten lassen

Nach dem Urteil im Patentstreit greift Apple seinen Konkurrenten hart an. Der iPhone-Hersteller verlangt, dass Samsung acht Smartphone-Modelle aus dem amerikanischen Handel nehmen muss.

Apple will acht Samsung-Smartphones verbieten lassen: Ein iPhone (links) und ein Galaxy-S-III. (Archivbild Keystone)
Apple will acht Samsung-Smartphones verbieten lassen: Ein iPhone (links) und ein Galaxy-S-III. (Archivbild Keystone)

Nach seinem juristischen Sieg im Patentstreit mit Samsung hat der Technologiekonzern Apple die Rücknahme von acht Produkten seines Konkurrenten gefordert. Apple übermittelte eine Liste der Geräte, die nach Ansicht des Konzerns aus dem US-Handel genommen werden sollen. Darunter sind sechs Geräte der Smartphone-Reihe Galaxy S sowie die Geräte Droid Charge und Galaxy Prevail. Richterin Lucy Koh setzte eine Anhörung zu dem Fall für den 20. September an.

Apple hatte sich vor Gericht im kalifornischen San José durchgesetzt und erreicht, dass der Konkurrent Samsung zu Schadensersatzzahlungen von 1,05 Milliarden Dollar (838 Millionen Euro) verurteilt wurde. Daraufhin stieg die Apple-Aktie am Montag auf ein neues Allzeithoch. Nach Handelsbeginn kletterte der Kurs vorübergehend auf 680,87 Dollar und schloss später bei 675,68 Dollar und damit bei einem Plus von 1,9 Prozent.

Samsung-Aktie brach ein

Die Samsung-Aktie war gestern nach der verheerenden Niederlage im US-Patentprozess gegen Apple um knapp acht Prozent eingebrochen. Der Börsenwert des südkoreanischen Elektronik-Riesen fiel damit um rund 12,5 Milliarden Dollar.

Samsung will weiter gegen den Entscheid der US-Geschworenen ankämpfen.

dapd/sda/mw

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