Selbstversuch: Der erste Tag ist geschafft

Eine Woche nur mit Tablet

Digital-Redaktor Rafael Zeier arbeitet eine Woche nur mit Tablets und verzichtet auf Laptop und PC. So hat er den ersten Tag überstanden.

Statt mit dem Laptop gings mit dem iPad und dem Adapter an den Vortrag.

Statt mit dem Laptop gings mit dem iPad und dem Adapter an den Vortrag.

(Bild: zei)

Rafael Zeier@RafaelZeier

Wochenenden sind für gewöhnlich ideal für Tablets: etwas im Internet surfen, Zeitungen lesen und Musik hören. Schwierig wird es, wenn man versprochen hat, bei den Radiokollegen von früher eine Weiterbildung zu leiten.

Dank etwas Vorbereitung ging das aber überraschend gut. Die wenigen Unterlagen für die Teilnehmer hatte ich zum Glück schon vor über einer Woche ausgedruckt. Aber zur Not hätte ich die Unterlagen wohl auch per Tablet drucken können. Schliesslich kann man ja praktisch jeden Drucker an einen entsprechenden WLAN-Router hängen. Ob das aber wirklich klappt, müsste ich bei Gelegenheit ausprobieren.

Die grösste Hürde war jedoch das Präsentieren von Bildern, Tondateien und Videos. Bei früheren Veranstaltungen hatte ich die Dateien jeweils auf meinem Laptop oder einem Memorystick dabei. Jetzt musste ein VGA-Adapter für ein Tablet her. Ich entschied mich für einen fürs iPad (50 Fanken). Adapter für das Surface 2 wären etwa gleich teuer gewesen und mit dem alten Nexus 7 zu präsentieren war mir zu riskant, da es hin und wieder ruckelt.

Unübersichtliche Dropbox

iPad und Beamer konnte ich problemlos verbinden. Keine Menüs, keine Optionen. Einfach einstecken und es lief. Der Beamer spiegelte 1:1 den Bildschirm des iPads. Gerade beim Vorführen von Bildern und Internetseiten war das deutlich komfortabler als mit einem PC. Schnell hin- und herwischen oder auf Details zoomen, machte richtig Spass.

Abgespeichert hatte ich alle Unterlagen in meiner Dropbox. Leider ist das Menü der App immer noch etwas unübersichtlich und Dateinamen werden gekürzt, so dass ich nicht jede Datei auf Anhieb fand. Ein weiterer Nachteil war die fehlende Flash-Unterstützung des iPads. Eine Audiodatei lies sich nicht abspielen, da sie auf einer wenig tabletfreundlichen Seite abgelegt war.

Ansonsten hat sich das iPad bestens bewährt. Ein längerer Vortrag mit Notizen direkt in der Powerpoint-Datei wäre für das Apple-Tablet aber wohl noch eine Nummer zu gross. Aber für das Zeigen von Beispielen werde ich es auf jeden Fall wieder einsetzen.

Dieser Artikel wurde auf dem Nexus 7 geschrieben und mit dem iPad Air produziert und publiziert.

DerBund.ch/Newsnet

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