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Yahoo wirft sich Microsoft an die Brust

«Das Beste, was Microsoft tun kann, ist, Yahoo zu kaufen»: Jerry Yang überrascht die Webwelt.

Am Mittwoch platzte der Deal: Unter dem Druck der US-Kartellbehörde und der Werbebranche musste Google die Pläne für eine Zusammenarbeit mit Yahoo im Anzeigengeschäft beerdigen.

Jerry Yangs böse Fehleinschätzung

Nun überrascht Yahoo-Chef Jerry Yang mit den Worten: «Das Beste, was Microsoft tun kann, ist, Yahoo zu kaufen.» Einzige Bedingung: Der Preis müsse stimmen. Das Bekenntnis zum Softwareriesen überrascht. Noch im Frühjahr 2008 wehrte Yang Microsofts Kaufangebot ab. Ihm waren die von Microsoft gebotenen 44,6 Milliarden Dollar nicht genug.

Yahoo zum Dumpingpreis?

Bereits Mitte Oktober gab es Spekulationen über eine neues Kaufangebot für Yahoo. Nach dem gescheiterten Deal mit Google, der Yahoo geschätzte 800 Millionen Dollar jährlich kostet, stehen Microsofts Chancen gut, Yahoo relativ günstig übernehmen zu können: Es geht dass Gerücht, dass bereits Gespräche zwischen den beiden Konzernen über einen Yahoo-Kauf für 17 bis 19 Dollar pro Aktie stattfinden - im Mai bot Microsoft noch 33 Dollar je Aktie.

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