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Wer googelt, schaut nach oben

Wie ticken Google-Nutzer? Eine Studie zeigt: Sie nehmen fast nur obere Treffer war.

Das Online-Portal der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung», berichtet von einem Laborversuch, mit dem Google herausfinden wollte, wohin Nutzer ihrer Suchmaschinen schauen.

Wie Anzeigen funktionieren

Dass die suchenden Surfer eine Seite von oben nach unten lesen und Suchtreffer am Ende der Seite nur bei längerer Verweildauer oder bei wiederholter Betrachtung wahrnehmen, dürfte die Auftraggeber wenig überrascht haben. Interesanter ist ein anderes Ergebnis: Je mehr Anzeigen zuoberst auf einer Trefferliste aufgeschaltet sind, desto weniger werden die originären Suchtreffer (die gelieferten Links) beachtet, aber desto eher fällt der Blick auf die rechte Anzeigenspalte.

Laut faz.de beeinflusst das Motiv der Suche den Blick: «Wer sich informieren möchte, schaut bevorzugt auf die oberen Suchtreffer. Wer eine Transaktion ausführen möchte, lässt den Blick stärker auf die unteren Suchtreffer und die rechte Anzeigenspalte schweifen», berichtet faz.de.

Die ersten Sekunden entscheiden

Aussserdem würden Online-Sucher in den ersten fünf Sekunden vor allem auf die ersten drei angezeigten Treffer schauen. Schon auf den zweiten Suchtreffer fallen nur wenige Blicke. Auch die rechte Anzeigenspalte wird in den ersten fünf Sekunden kaum beachtet, so die FAZ. Selbst nach zehn Sekunden blicken laut dem Laborversuch nur ganz wenige über die ersten drei angegebenen Anzeigentreffer hinaus.

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