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Tierisch, aber nicht lustig: Das etwas andere Angebot im Web

Der Verkauf von tausenden Produkten aus Hunde- und Katzenfell im chinesischen Internethandel sorgt unter Tierschützern für Empörung.

Tausende Einträge bei der Suche nach dem Begriff «Hundefell»: Chinas grösster Onlineversandhandel Taobao.
Tausende Einträge bei der Suche nach dem Begriff «Hundefell»: Chinas grösster Onlineversandhandel Taobao.
AFP

Der Verkauf von tausenden Produkten aus Hunde- und Katzenfell im chinesischen Internethandel sorgt unter Tierschützern für Empörung. Wie chinesische Medien berichten, bietet Chinas grösster Onlineversandhandel Taobao zahlreiche Produkte aus dem Fell der Tiere an. Eine Recherche ergab bei der Suche nach dem Begriff «Hundefell» tausende Einträge auf Taobao. Die beliebtesten Produkte waren Hosen und Hüte aus Hundefell, die besonders als Schutz gegen die Kälte gefragt sind.

Protest gegen die Angebote

Nach Angaben von Tierschützern fangen Händler vor allem streunende Tiere ein, um ihre Felle an Händler im Osten und ihr Fleisch an Restaurants im Süden zu verkaufen. Ein Tierschutzverein erklärte, er unterhalte ein Netz von Freiwilligen, doch sei ihr Einsatz nicht ausreichend, den Schutz der Tiere zu sichern. Im Internet protestierten Tierliebhaber gegen die Angebote.

Wann werden die Einträge gelöscht?

Eigentlich ist der Verkauf von Produkten aus Hunden und Katzen auf Taobao gemäss der Regeln der Webseite von November 2009 verboten. Doch verfügt die Internetplattform nach Informationen der Zeitung «Shanghai Daily» nicht über ausreichend Personal, um die illegalen Einträge zu löschen. In einer ersten Reaktion bestritt eine Sprecherin von Taobao die Richtigkeit der genannten Zahlen, sagte jedoch zu, die Produkte aus dem Verkauf zu nehmen.

AFP/rek

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