Zum Hauptinhalt springen

Sony will zum echten iPad-Konkurrenten werden

Einen Tag nach der Vorstellung seiner ersten Tablets hat der japanische Elektronikriese Apple den Kampf angesagt.

Ab November auf dem Markt: Sonys Tablet P.
Ab November auf dem Markt: Sonys Tablet P.
Keystone

Mit einer Weiterentwicklung des klassischen Tablet-Computers hat Sony dem iPad von Apple am Donnerstag den Kampf angesagt. Wie ein Sprecher des japanischen Elektronikkonzerns mitteilte, soll mit dem neuen Tablet S und mit dem kleineren Tablet P die Spitzenposition auf dem lukrativen Heimatmarkt erobert werden. Bisher wird dieser mit einem Anteil von 85 Prozent von dem Hauptkonkurrenten aus den USA dominiert.

Das bereits am Mittwoch der Öffentlichkeit vorgestellte Tablet S, das in Japan am 17. September in den Verkauf gehen soll, ist etwa genauso gross wie das iPad. Unternehmensangaben zufolge liegt ist es wegen seines keilförmigen Designs aber leichter in der Hand und kann zugleich als eine multifunktionale Fernbedienung genutzt werden.

Gleich zwei Modelle

Das im November in den Verkauf gehende Tablet P verfügt über zwei Bildschirme, die zusammengeklappt werden können. Beim Lesen elektronischer Bücher kann auf jedem der Bildschirme jeweils eine Seite angezeigt werden. Beim Schreiben von E-Mails oder anderen Texte kann das Gerät ähnlich wie ein Laptop genutzt werden, indem einer der Bildschirme als Tastatur dient.

Der japanische Tablet-Markt werde bis März voraussichtlich auf zwei Millionen Geräte und im folgenden Geschäftsjahr auf 3,2 Millionen Geräte wachsen, sagte Sonys Vize-Marketingchef Akihiro Matsubara am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in Tokio. Bisher würden Tablet-PC in Japan vorrangig für den gelegentlichen, persönlichen Gebrauch gekauft. Über die Einbindung von digitalen Inhalten des Unternehmens, wie Musik, Filmen und Videospielen, solle sich dies jedoch ändern. «Es kommt darauf an, was man mit dem Tablet machen kann und wie einfach sich dies machen lässt», sagte Matsubara.

Der Bildschirm-Riese

Am Mittwoch wurde ausserdem bekannt, dass Sony mit Toshiba und Hitachi künftig bei der Bildschirmproduktion zusammenarbeiten will. Ein entsprechendes Abkommen zwischen den dafür zuständigen Tochtergesellschaften solle bis Jahresende unterzeichnet werden. Der Zusammenschluss der Geschäfte werde in den ersten drei Monaten des kommenden Jahres erfolgen.

Japanischen Medienberichten zufolge werden die drei Konzerne durch die Zusammenführung ihrer zuständigen Tochtergesellschaften die Führungsposition auf dem Gebiet kleiner und mittelgrosser Bildschirme einnehmen.

dapd/rek

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch