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So schnell fallen die Grenzen im Netz nicht

Das Internet ist global, doch viele Streaming- und Shopping-Angebote sind nur lokal erhältlich. Die EU geht nun gegen diese «digitalen Schlagbäume» vor, und der Bundesrat beäugt die Geosperren kritisch.

Eine Abfuhr ist eine Abfuhr, selbst wenn das Youtube-Logo betrübt dreinschaut.

Eine Abfuhr ist eine Abfuhr, selbst wenn das Youtube-Logo betrübt dreinschaut.

(Bild: PD)

Matthias Schüssler@MrClicko

Es ist eines der grossen Ärgernisse des Internets: Das Netz ist zwar global, doch manche Inhalte werden nur lokal zur Verfügung gestellt. Gestreamte Filme und Fernsehsendungen bleiben oft an den Grenzen hängen. Das sogenannte Geoblocking wird von Streaminganbietern, von Fernsehanbietern und von Plattformen wie Youtube praktiziert. Ausländische Webnutzer sehen statt des gesuchten Clips oft lediglich einen lapidaren Hinweis wie: «Dieses Video ist in Ihrem Land nicht verfügbar.»

DerBund.ch/Newsnet

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