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«Noch viel netter ist es, wenn man die Armee auf seiner Seite hat»

Neben Libyen, Ägypten und Tunesien regt sich auch in China Widerstand. Welche Rolle spielt dabei das Internet? Welche Faktoren sind für einen erfolgreichen Aufstand entscheidend? Medienexperte Matthias Brändli hat die Antworten.

Sympathie für ein fernes Land: In Hongkong demonstrieren junge Chinesinnen und Chinesen für Mubarak-Gegner in Ägypten.
Sympathie für ein fernes Land: In Hongkong demonstrieren junge Chinesinnen und Chinesen für Mubarak-Gegner in Ägypten.
AFP

Auch in China rufen Regimegegner online zum Widerstand auf. Überrascht Sie das? Es scheint, als ob die Proteste in der arabischen Welt ein guter Anlass für die Regimegegner in China sind, ihre berechtigten Forderungen erneut vorzubringen und auf ihre fehlenden demokratischen Rechte – nach unserem westlichen Verständnis – hinzuweisen. Diese Proteste geben auch Anlass zu internationaler Berichterstattung, was den Handlungsspielraum der chinesischen Regierung einschränkt. Das Problem ist leider, dass der Protest in China nur sporadisch – und dann bei besonderen Anlässen – ins Bewusstsein der Öffentlichkeit in Europa und Übersee rückt. Ähnliche Beispiele in dieser Reihe wären die Demonstrationen gegen den olympischen Fackellauf im Vorfeld der Olympischen Spiele 2008 in Peking – auch wenn hier die Proteste grösstenteils ausserhalb Chinas erfolgten.

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