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#Neuland Internet

Eine Bemerkung von Angela Merkel aus der gemeinsamen Pressekonferenz mit US-Präsident Barack Obama sorgt auf Twitter für Lacher. Andere pflichten der deutschen Bundeskanzlerin bei.

«Das Internet ist für uns alle Neuland»: Angela Merkel kurz vor der Pressekonferenz. (19. Juni 2013)
«Das Internet ist für uns alle Neuland»: Angela Merkel kurz vor der Pressekonferenz. (19. Juni 2013)

Freihandel, Frieden, Freundschaft - beim Besuch von US-Präsident Barack Obama herrschte ein hoher Ton. Ein kleiner Satz der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel aber liess die Netzgemeinde aufschreien. «Das Internet ist für uns alle Neuland», hatte die durchaus als Technikfan geltende Kanzlerin nach ihrem Gespräch mit Obama mit Blick auf das umstrittene US-Überwachungsprogramm Prism gesagt.

Hohn und Spott waren die Folge. Im Kurznachrichtendienst Twitter überschlugen sich die Nutzer unter dem Hashtag #Neuland mit hämischen Kommentaren: «Ding Dong: Die kleine Angela möchte bitte aus dem #Neuland abgeholt werden», hiess es dort unter anderem. Ein anderer Nutzer zwitscherte: «Ich wohne jetzt seit 17 Jahren in diesem #Neuland. Langsam setzt mir diese Gentrifizierung hier schon zu.» Und in einer weiteren Kurznachricht wurde gespöttelt: «Ich betrete gleich #Neuland und werde mal eine E-Mail senden in dieses internet.»

Das Twitter-Thema des Tages

Andere pflichten Angela Merkel bei: «27 Millionen Deutsche nutzen das Internet kaum oder gar nicht. Und so wie ihr euch anhört, wollt ihr das auch nicht ändern. #Neuland» , schreibt SPD-Mitglied Yasmina Banaszczuk auf Twitter. Ein anderer Nutzer schreibt: «Mein älterer Cousin ist Informatiker. Für den grossen Rest meiner Familie ist Internet tatsächlich #Neuland.»

Die Debatte um Merkels Äusserung schaffte es nach Angaben des Mediendienstes meedia innerhalb kürzester Zeit in die Liste der am häufigsten aktuell aufgegriffenen Themen bei Twitter.

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AFP/kle

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