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Hackernation China? Die Hinweise verdichten sich

Neue Wikileaks-Enthüllung: Chinesische Beamte sollen Computer von Google und westlichen Verbündeten geknackt haben.

Konzern und Kommunismus im Clinch: Google hatte im März verkündet, nicht mehr den chinesischen Vorgaben nach Filtern für Suchmaschinen folgen zu wollen. Die Internetfirma warf Peking vor, Google mit Cyberattacken angegriffen zu haben.
Konzern und Kommunismus im Clinch: Google hatte im März verkündet, nicht mehr den chinesischen Vorgaben nach Filtern für Suchmaschinen folgen zu wollen. Die Internetfirma warf Peking vor, Google mit Cyberattacken angegriffen zu haben.
Keystone

Laut den von der Internetplattform Wikileaks veröffentlichten US-Dokumenten verdächtigen die USA China, hinter Hacker-Angriffen auf Computer von Google und westlichen Regierungen zu stecken.

In einer der am Sonntag veröffentlichten Nachrichten an das Aussenministerium in Washington zitiert die US-Botschaft in Peking einen «chinesischen Kontakt», der die chinesische Regierung im Zusammenhang mit Hacker-Angriffen nennt, wie die «New York Times» am Sonntag berichtete.

Auch der Dalai Lama soll angegriffen worden sein

Chinesische Beamte sollen auch Computer der USA und westlicher Verbündeter geknackt haben sowie die Rechner des geistlichen Anführers der Tibeter, des Dalai Lama.

Google hatte im März verkündet, nicht mehr den chinesischen Vorgaben nach Filtern für Suchmaschinen folgen zu wollen. Die Internetfirma warf Peking vor, Google mit Cyberattacken angegriffen zu haben.

China bislang noch nicht öffentlich beschuldigt

Auch die über Google laufenden E-Mail-Zugänge von chinesischen Dissidenten sollen von China aus geknackt worden sein. Obwohl China wiederholt im Zusammenhang mit Hacker-Angriffen genannt wurde, vermieden es die USA bislang, die Regierung in Peking öffentlich zu beschuldigen.

US-Regierungsvertreter sagten lediglich, es könne sich um Cyber-Attacken von Chinesen handeln, die nicht mit der Regierung in Verbindung stünden.

AFP/rek

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