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«Google bedroht das freie Netz, Facebook bedroht die Demokratie»

«Als Chrome-Nutzer werden Sie eingesperrt»: Mark Surman, Geschäftsführer der Mozilla Foundation. Foto: re:publica/Gregor Fischer

Microsoft hat eine neue Beta-Version seines Edge-Browsers vorgestellt. Auf den ersten Blick bleibt alles gleich, dabei gibt es einen Unterschied: Der Browser arbeitet jetzt mit derselben Technik wie Googles Chrome. Mozilla hat die Entscheidung heftig kritisiert. Warum glauben Sie, dass die Entscheidung von Microsoft gefährlich ist?

Aber es gibt doch auch noch Mozillas Firefox-Browser, der seine eigene Quantum-Engine nutzt.

Microsofts Internet Explorer war früher noch weiter verbreitet als Chrome jetzt - und heute wissen Jugendliche nicht mal mehr, was der Internet Explorer ist. Wer sagt, dass Chrome nicht das gleiche Schicksal droht?

«Für uns zählen die Nutzer und nicht die Aktionäre.»

Okay, vielleicht wäre es gut für das viel beschworene freie Netz, wenn mehr Menschen Firefox nutzen würden. Aber Chrome ist schnell und sicher, ein solider Browser. Warum sollte ich wechseln?

Mit grosser Macht kommt grosse Verantwortung. Wird Google seiner Verantwortung gerecht, oder missbraucht es seine Macht?

Google entwickelt den wichtigsten Browser der Welt, und es entwickelt das wichtigste Betriebssystem der Welt - Android. Aber ist Android überhaupt noch Open-Source-Software, oder hat es sich längst in ein geschlossenes System verwandelt?

Sie haben Firefox OS erwähnt, Ihr eigenes Betriebssystem. Warum sind Sie damit gescheitert? Hat Google nur versucht, sich Konkurrenz vom Leib zu halten, oder haben Sie selbst auch Fehler gemacht?

Es gibt noch ein anderes Unternehmen, das viel Macht in seinen Händen hält: Ist Facebook eine noch grössere Bedrohung für das Netz als Google?

«Nutzen Sie Alternativen, wann immer Sie können.»

Autofahren darf man nur mit Führerschein, aber Surfen geht auch ohne Facebook-Konto.

Was kann ich tun, wenn mir das freie Netz am Herzen liegt und mich die Macht der Tech-Giganten beunruhigt?

Viele Menschen haben gehofft, dass das Internet die Welt demokratischer machen und jedem eine Stimme geben könnte. Mittlerweile scheint das Netz eher für Desinformation und Hass zu stehen. Glauben Sie immer noch, dass die Chancen die Risiken überwiegen?