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Firefox 4 ist ein grosser Wurf

Tab-Revolution und neue Addons: Mozilla hat eine zweite Testversion für die vierte Browsergeneration veröffentlicht. Wir stellen die wichtigsten Neuerungen vor.

In insgesamt 23 Sprachen, darunter auch auf Deutsch, veröffentlichte Mozilla die zweite offizielle Betaversion des Firefox 4 Browsers. Zu den Neuerungen in der aktuellen Version zählen Tabs on Top, App Tabs und einige Verbesserungen am Grundgerüst. Firefox 4 Beta 2 steht ab sofort auf der Mozilla-Homepage zum Download für Windows, Linux und Mac bereit.

Die Tabs des Firefox 4 befinden sich unter Windows und Mac nun oberhalb der Navigationsleisten, auf Wunsch kann dies aber auch zurückgeändert werden. Ebenso wurde unter Windows 7 und Vista die Menüleiste entfernt, im linken oberen Eck befindet sich stattdessen nun der Firefox-Button.

Schnellerer Zugriff auf täglich besuchte Webseiten

Ebenfalls neu hinzugekommen sind die sogenannten «App Tabs». Nutzern des Browsers wird so ein schnellerer Zugriff auf täglich besuchte Webseiten ermöglicht. In einem Video zeigt Mozilla Alex Faaborg, wie man App Tabs festlegt und diese funktionieren. Jede besuchte Seite lässt sich damit neben herkömmlichen Tabreitern als sogennante App Tab festlegen. Dabei wird der geöffnete Reiter auf ein Favicon reduziert und automatisch bei jedem Start des Browsers automatisch geöffnet. Das soll Benutzern Platz und Zeit sparen.

Auch am Grundgerüst der Firefox 4 wurde gearbeitet. In einem weiteren Video zeigt Entwickler Paul Roget die verbesserte Unterstützung von CSS3 in der zweiten Betaversion des Browsers. Ebenso wurde das Scrollen auf komplexen Webseiten, durch die Integration von Retained Layers, verbessert und die Browser-Startzeit verkürzt.

Die wichtigsten Neuerungen für Entwickler. Quelle: Youtube

Begeisterte Tech-Sites

Erst zum Wochenende stellte Mozilla eine Vorabversion der dritten Firefox 4 Beta bereit. Erstmals kommt darin das geplante Feature Tab Candy zum Einsatz, mithilfe dessen sich zahlreiche Tabs übersichtlich auf einer Seite anordnen lassen.

Die Technik-Webseiten Techcrunch und Gizmodo zeigen sich davon begeistert. Die Entwickler präsentieren das neue Feature in einem Video. Darin heisst es, dass herkömmliche Tabs im Browser nicht mehr ausreichen. Hat man mehr als 10 oder 15 Tabs geöffnet sind diese meist auf einen Blick nicht mehr sichtbar, man verliert die Übersicht. An dieser Stelle kommt Tab Candy ins Spiel, eine Funktion die sich noch in einer frühen Alphaphase befindet.

Wie Tab Candy funktioniert

Mit einem Mausklick auf ein Symbol, rechts neben der Navigationsleiste, landet man auf einer Übersichtsseite mit Thumbnails sämtlicher Tab-Seiten. Dort lassen sich einzelne Gruppen mit den Tabs erstellen und benennen. Möchte man sich während des Internetsurfens über mehrere Themen gleichzeitig informieren kann man dafür themenspezifische Gruppen erstellen. Auf einer grossen Übersichtsseite lassen sich diese dann in einem eigenen Fenster platzieren. Wie gross oder klein ein Übersichtsfenster sein soll kann man individuell festlegen. Klickt man dann auf eines der Fenster, öffnen sich die jeweiligen Tabs in einem eigenen Browserfenster, wie dieses Video zeigt:

Quelle: Vimeo.com

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