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Facebook-Nutzer sollen für Interpol Mörder und Pädophile jagen

Die internationale Polizeibehörde will flüchtige Verbrecher mit Hilfe von Internet-Nutzern dingfest machen. An der Spitze der Fahndungsliste setzte Interpol 26 Flüchtige, die über soziale Netzwerke und Chatrooms im Internet entdeckt werden könnten.

Dieses Interpol-Video zeigt die Aktion Aktion Infra-Red Anfang, die im Mai gestartet ist.

Die im französischen Lyon ansässige Organisation rief am Montag dazu auf, ihr bei der Fahndung nach Hunderten gesuchten Mördern, Vergewaltigern, Kinderschändern oder Verdächtigen solcher Verbrechen zu helfen, die in 29 verschiedenen Ländern vermutet werden.

An der Spitze der Fahndungsliste setzte Interpol nun 26 Flüchtige, die möglicherweise auch über soziale Netzwerke und Chatrooms im Internet entdeckt werden könnten. Sie werden wegen Menschenhandels, Mordes und Kindesmissbrauchs gesucht.

Bereits 107 Flüchtige geschafft

Interpol hatte die erste Runde der Aktion Infra-Red Anfang Mai gestartet und dabei nach 450 Verurteilten und Verdächtigen in 29 Ländern gefahndet. Seitdem wurden weltweit 107 Flüchtige gefasst, wie es auf der Website der Polizeibehörde hiess.

«Die Operation war sehr erfolgreich dabei, eine grosse Zahl der Gesuchten ausfindig zu machen und zu verhaften», erklärte der stellvertretende Interpol-Direktor für die Suche nach Flüchtigen, Martin Cox.

Deutschland weiterhin auf Suche nach Volker Franz

Übrig blieben jetzt die Fälle, bei denen die Polizeibehörden «bisher keine neuen Informationen über den Verbleib» der Gesuchten erhalten hätten. «Deshalb bitten wir die Öffentlichkeit um Hilfe.» Deutschland sucht im Rahmen der Aktion unter anderem den verurteilten Schwerverbrecher und Mörder Norman Volker Franz, der seit Jahren auf der Flucht ist.

SDA/rek

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