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Eine Milliarde Menschen nutzen Facebook

Gründer Mark Zuckerberg verkündet Meilenstein: Jeder siebte Erdenbürger ist Mitglied im weltgrössten Online-Netzwerk.

«Danke, dass ihr mir und meinem kleinen Team die Ehre macht, für euch zu arbeiten»: Facebook-Chef Mark Zuckerberg.
«Danke, dass ihr mir und meinem kleinen Team die Ehre macht, für euch zu arbeiten»: Facebook-Chef Mark Zuckerberg.

Das soziale Netzwerk Facebook hat die Schallgrenze von einer Milliarde aktiven Nutzern durchbrochen. Das teilte Gründer und Facebook-Chef Mark Zuckerberg am Donnerstag mit – standesgemäss auf seiner eigenen Facebook-Seite. «An diesem Morgen gibt es mehr als eine Milliarde Menschen, die Facebook jeden Monat aktiv nutzen», schrieb er. «Danke, dass ihr mir und meinem kleinen Team die Ehre macht, für euch zu arbeiten.»

Zuckerberg hatte Facebook 2004 mit drei Mitstreitern an der Universität Harvard gegründet. Seitdem wächst das soziale Netzwerk rasant. Zuckerberg nannte die Arbeit mit Facebook «bei weiten die Sache, auf die ich in meinem Leben am meisten stolz bin». Zuckerberg ist inzwischen Milliardär, das Magazin «Forbes» schätzt sein Vermögen auf mehr als neun Milliarden Dollar.

Aktionäre trotzdem unzufrieden

Weniger zufrieden dürften die Käufer von Facebook-Aktien sein: Seit dem Börsengang im Mai haben diese mehr als 40 Prozent an Wert eingebüsst. Am Mittwoch kosteten die Aktien bei Handelsschluss in New York 21,83 Dollar (16,85 Euro) pro Stück.

Zum Zeitpunkt des Börsengangs sprach Facebook noch offiziell von 950 Millionen Nutzern, die sich mindestens einmal im Monat auf dem sozialen Netzwerk einloggen oder eine andere Webseite mit ihren Facebook-Zugangsdaten nutzen. Allerdings gab das soziale Netzwerk damals zu, dass 8,7 Prozent der Nutzerprofile nicht echt seien.

Löschaktion gegen Schummel-Profile

Zum damaligen Zeitpunkt wären das mehr als 83 Millionen unechter Nutzer gewesen. Diese Profile, die entweder falsch angelegt wurden oder zum Versenden von Spam-Nachrichten missbraucht werden, sind dem Netzwerk ein Dorn im Auge. Erst vergangene Woche begann Facebook eine grössere Löschaktion gegen die Schummel-Profile.

(dapd)

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