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Dropbox rüstet auf – kommt nun der Börsengang?

Der Cloud-Anbieter hat jetzt auch eine App für E-Mails und eine für Fotos. Dahinter steckt eine Strategie.

Die Dropbox-App bekommt Gesellschaft.
Die Dropbox-App bekommt Gesellschaft.
zei
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Im September 2008 startete Dropbox als Cloud-Speicher. Mit wenig Aufwand können Nutzer seither ihre Dateien über mehrere Geräte hinweg synchronisieren und sichern. Rund fünfeinhalb Jahre später ist das Grundangebot immer noch dasselbe – auch wenn es inzwischen zahlreiche Mitbewerber wie Box, Drive (Google), Onedrive (Microsoft) oder iCloud (Apple) gibt. Trotz dieser Konkurrenz konnte sich Dropbox behaupten und wurde nicht aufgekauft.

Dafür ist das Unternehmen selbst auf Einkaufstour gegangen. Mit dem Kauf von Mailbox vor einem Jahr (Die App gibt es seit gestern auch für Android.) zeigt Dropbox, dass es nicht nur das Synchronisieren und Sichern von Daten elegant gestalten kann, sondern auch das Darstellen von E-Mails.

Die E-Mail-App von Dropbox nutzt Googles Gmail und Apples iCloud. Es ist also kein vollwertiger E-Mail-Dienst, sondern nur eine E-Mail-App – dafür eine sehr übersichtliche und intuitiv erfassbare.

Fotos im Visier

Gestern ging Dropbox noch einen Schritt weiter und präsentierte im Firmen-Blog die nächste eigenständige App: Carousel. Damit nimmt Dropbox den Fotobereich ins Visier.

Als Speicher für Fotos hat sich Dropbox bereits bewährt (Hier sind Ihre Fotos gut aufgehoben). Doch wenn es darum geht, Fotos anzuschauen oder zu teilen, ist der Cloud-Speicher nicht die beste Lösung. Das schreiben auch die beiden Gründer Drew Houston und Arash Ferdowsi. Diesen Mangel wollen sie nun mit Carousel beheben. Die App gibt es gratis im Apple-Store und im Google-Store.

Die Börse im Visier

Diese Angebots-Expansion dürfte die Gerüchte um einen baldigen Börsengang des Unternehmens weiter anheizen. Dazu kommt, dass seit Mittwoch die ehemalige US-Aussenministerin und ehemalige HP-Verwaltungsrätin Condoleezza Rice im Verwaltungsrat von Dropbox sitzt. Laut Drew Housten wollen sich die IT-Spezialisten mit Experten mit Aktiengesellschaftserfahrung umgeben, wie die «Financial Times» schreibt.

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