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Die schwierige Arbeit eines Pädophilen-Jägers

Sie suchen von Berufs wegen nach Kinderpornos und müssen Bilder sichten, die an Brutalität nicht zu überbieten sind: Thomas Walther vom Fedpol über die belastende Arbeit der Schweizer Internetfahnder .

Die Mehrheit der Verdachtsdossiers des vergangenen Jahres resultiert aus der Überwachung von P2P-Netzwerken nach Kinderschändern.Der Koordinationsstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (Kobik) gelang es, 214 Personen zu identifizieren, die aktiv am Austausch von Kinderpornografie auf P2P- Netzwerken beteiligt waren.
Die Mehrheit der Verdachtsdossiers des vergangenen Jahres resultiert aus der Überwachung von P2P-Netzwerken nach Kinderschändern.Der Koordinationsstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (Kobik) gelang es, 214 Personen zu identifizieren, die aktiv am Austausch von Kinderpornografie auf P2P- Netzwerken beteiligt waren.
Keystone
Zudem wurden Kobik-Mitarbeitende in 16 Fällen als verdeckte Vorermittler in Chatrooms tätig. Ingesamt hat sich die Kobik 2011 mit 1206 Meldungen über harte Pornografie befassen müssen. Harte Pornografie blieb somit die Kategorie mit den meisten Meldungen. 90 Prozent davon betrafen Kinderpornografie.
Zudem wurden Kobik-Mitarbeitende in 16 Fällen als verdeckte Vorermittler in Chatrooms tätig. Ingesamt hat sich die Kobik 2011 mit 1206 Meldungen über harte Pornografie befassen müssen. Harte Pornografie blieb somit die Kategorie mit den meisten Meldungen. 90 Prozent davon betrafen Kinderpornografie.
Keystone
Aufgrund aktiver Recherchen der Kobik wurden im vergangen Jahr insgesamt 225 Verdachtsdossiers erstellt werden. Von diesen wurden 223 an die kantonalen Strafverfolgungsbehörden weitergeleitet.Die Kantone berichten, dass 91 Prozent aller weitergeleiteten Kobik-Fälle zu Hausdurchsuchungen durch die Polizei geführt haben. Bei 84 Prozent der Hausdurchsuchungen wurde einschlägiges illegales Material beschlagnahmt.
Aufgrund aktiver Recherchen der Kobik wurden im vergangen Jahr insgesamt 225 Verdachtsdossiers erstellt werden. Von diesen wurden 223 an die kantonalen Strafverfolgungsbehörden weitergeleitet.Die Kantone berichten, dass 91 Prozent aller weitergeleiteten Kobik-Fälle zu Hausdurchsuchungen durch die Polizei geführt haben. Bei 84 Prozent der Hausdurchsuchungen wurde einschlägiges illegales Material beschlagnahmt.
Keystone
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Die Internetfahnder werden bei ihrer Arbeit täglich mit kinderpornografischen Inhalten konfrontiert. Wie halten die Polizisten das aus? Man entwickelt automatisch einen «professionellen» Blick. Wir betrachten das Bild nicht mehr als Ganzes und in seiner vollen Bedeutung, sondern konzentrieren uns auf die strafrechtlich relevanten Elemente und die Überführung der Täter.

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