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Datenschützer nehmen Facebook in die Mangel

Datenschützer aus Norwegen, Schweden, Dänemark und Finnland haben das soziale Netzwerk nach dessen Umgang mit Benutzerdaten befragt.

Keystone

«Es handelt sich dabei um eine gemeinsame Aktion, um bessere Kenntnisse darüber zu erhalten, wie das grösste soziale Netzwerk der Welt persönliche Informationen behandelt», erklärte der Chef der schwedischen Datenschutzbehörde, Hans-Olof Lindblom, am Dienstag in Oslo.

Die norwegische Datenschutzbehörde liess Facebook demnach vergangene Woche im Namen der vier beteiligten Staaten eine Reihe von Fragen zukommen. Der insgesamt 45 Punkte umfassende Katalog reichte von Fragen zum «Gefällt mir»-Knopf und den im Profil hochgeladenen Fotos bis hin zu Angaben, inwieweit das Unternehmen Daten seiner Nutzer mit Dritten teile.

Antwort bis August

Der kalifornische Konzern hat laut der Behörden nun bis Ende August Zeit, um auf das Schreiben zu reagieren. Facebook solle dabei jede Frage so genau wie möglich, aber in nicht mehr als drei bis vier Sätzen beantworten. «Obwohl Facebook ständig daran arbeitet, die Informationen für seine Mitglieder zu verbessern, ist unklar, welche Informationen Facebook sammelt und wie diese genutzt und weitergegeben werden», erklärte Björn Erik Thon von der zuständigen norwegischen Behörde.

Das im Jahr 2004 von Mark Zuckerberg gegründete soziale Netzwerk ist mit nach eigenen Angaben 750 Millionen Nutzern weltweit das grösste seiner Art. In Deutschland zählt es laut dem Online-Dienst Allfacebook fast 20 Millionen aktive Mitglieder.

AFP/ah

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