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«Bist du das?»

Über das weltweit grösste soziale Netzwerk Facebook breitet sich eine Welle von Cyber-Attacken aus. Offenbar steigt auch die Zahl der Hackerangriffe auf Online-Spiele.

Gefährdet: Die IT-Sicherheitsfirma Kaspersky Lab hat eigenen Angaben zufolge bisher etwa 2,4 Millionen Schadprogramme identifiziert, die gegen Gamer gerichtet sind.
Gefährdet: Die IT-Sicherheitsfirma Kaspersky Lab hat eigenen Angaben zufolge bisher etwa 2,4 Millionen Schadprogramme identifiziert, die gegen Gamer gerichtet sind.
AFP

Eine Welle von Cyber-Attacken breitet sich nach Angaben von IT-Experten derzeit über das weltweit grösste soziale Netzwerk Facebook aus. Kriminelle versenden dabei Chat-Nachrichten, versehen mit einem verkürzten Link und der Frage «Bist du das?», wie die Sicherheitsfirma G Data mitteilte.

Das Anklicken des Links starte das Herunterladen eines als Bild getarnten Schadprogramms, über einen weiteren Klick auf das vermeintliche Foto werde dann ein Trojaner auf dem PC installiert. Die Täter haben es den Angaben zufolge vor allem auf sensible Daten wie Bankverbindungen abgesehen. Die Sicherheitsexperten mahnen zu erhöhter Wachsamkeit.

2,4 Millionen Schadprogramme gegen Online-Games

Offenbar steigt auch die Zahl der Hackerangriffe auf Online-Spiele. Die IT-Sicherheitsfirma Kaspersky Lab hat eigenen Angaben zufolge bisher etwa 2,4 Millionen Schadprogramme identifiziert, die gegen Gamer gerichtet sind. Vor einem Jahr seien es noch 1,8 Millionen gewesen, sagte der Virenanalyst Christian Funk.

Bei den meisten Angriffen handle es sich um sogenannte Keylogger, über die Account-Daten der Nutzer von Rollenspielen im Internet abgegriffen würden. «Über gestohlene Accounts können Spielecharaktere sowie deren Ausstattungsgegenstände wie virtuelle Güter gekapert und für bares Geld verkauft werden», sagte Funk.

dapd/rek

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