Zum Hauptinhalt springen

Apple stoppt Steve-Jobs-Puppe

Das Unternehmen In Icons gibt dem Druck von Angehörigen und Anwälten des Apple-Konzerns nach und wird keine lebensechte Puppe des verstorbenen Firmenmitgründers verkaufen.

Der Comic «Steve Jobs: Founder of Apple» ist in den USA seit dem 11. Januar im Handel. Herausgeber ist der Verlag Bluewater Productions. Dagegen werden offenbar keine rechtlichen Schritte unternommen.
Der Comic «Steve Jobs: Founder of Apple» ist in den USA seit dem 11. Januar im Handel. Herausgeber ist der Verlag Bluewater Productions. Dagegen werden offenbar keine rechtlichen Schritte unternommen.
Amazon.com
Bereits vor seinem Tod erschien der 60-seitige Comic «The Zen of Steve Jobs» über die 80er-Jahre, als Jobs zum ersten Mal das Unternehmen verlassen hatte (siehe auch Bildstrecke in der linken Spalte).
Bereits vor seinem Tod erschien der 60-seitige Comic «The Zen of Steve Jobs» über die 80er-Jahre, als Jobs zum ersten Mal das Unternehmen verlassen hatte (siehe auch Bildstrecke in der linken Spalte).
Forbes
Eine eher zweifelhafte Ehre: Steve-Jobs-Puppe neben einem miniaturisierten Silvio Berlusconi.
Eine eher zweifelhafte Ehre: Steve-Jobs-Puppe neben einem miniaturisierten Silvio Berlusconi.
AFP
1 / 5

Auf Druck von Angehörigen und Anwälten des Apple-Konzerns wird das Unternehmen In Icons nun doch keine lebensechte Puppe des im Oktober verstorbenen Apple-Mitbegründers Steve Jobs verkaufen.

Die chinesische Firma hatte geplant, eine rund 30 Zentimeter grosse Figur mit schwarzem Rollkragenpullover, Jeans und Brille auf den Markt zu bringen. Die Puppe hätte ursprünglich für 99 Dollar verkauft werden sollen.

Auf seiner Webseite veröffentlichte das Unternehmen am Sonntag eine Stellungnahme und schrieb darin, dass «immenser Druck» ausgeübt worden sei, das Vorhaben fallen zu lassen, berichteten die «San Jose Mercury News». Bereits im Jahr 2010 gingen die Apple-Anwälte gegen ein anderes chinesische Unternehmen vor, das eine Jobs-Puppe in den Handel bringen wollte.

«Rücksichtnahme auf die Gefühle der Angehörigen»

«Obwohl wir nach wie vor glauben, dass wir keine rechtliche Grenze überschritten haben, haben wir uns dazu entschlossen, die Produktion und den Verkauf der Steve-Jobs- Actionfigur aus Rücksichtnahme auf die Gefühle der Angehörigen einzustellen», so In- Icons-Chef Tandy Cheung.

dapd/rek

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch