Apple kämpft gegen iTunes-Spam

Kunden des Online-Ladens werden derzeit mit gefälschten Rechnungen bombardiert. Das Unternehmen nimmt die Angelegenheit sehr ernst – und rät iTunes-Kunden, ihre Accounts zu überprüfen.

In den Papierkorb damit: Falsches iTunes-Mail.

In den Papierkorb damit: Falsches iTunes-Mail.

Die Rechnung ist happig: 579.99 Dollar soll der Nutzer für ein Lied aus iTunes zahlen. Dafür gibt es natürlich nur einen Ratschlag: Ab in den Papierkorb damit. Absender ist eine «do_not_reply@itunes.com»-Adresse, den Kopf des Mails schmückt ein gefälschtes Apple-Logo. Beim vermeintlich georderten Song handelt es sich um «Whatever You Like» von Anya Marina.

Wer einen der Links «Write a Review» oder «Report a Problem» anklickt, wird allerdings auf einen kanadischen Pharmazeuten weitergeleitet, der mit Viagra-Generika und anderen Produkten handeln soll.

Links nicht anklicken

Apple nimmt die Angelegenheit sehr ernst: «Das ist ein neues Problem und wir versuchen, die Angelegenheit in den Griff zu bekommen», wird das Unternehmen auf der Newssite Wytv.com zitiert. Das Unternehmen warnt davon, Links in solchen Mails zu öffnen. Ausserdem rät Apple iTunes-Nutzern, welche eine solche Nachricht bekommen haben, ihren Account zu prüfen, um sicherzugehen, dass alles in Ordnung ist.

Auch Probleme mit Ping

Die Zeiten, als Apple-Kunden sich um unliebsame Mails und Malware keine Sorgen machen mussten, scheinen definitiv vorbei. Bereits im Frühling waren gefälschte Mails im Umlauf, welche Nutzern weismachen wollten, sie hätten einen Geschenkgutschein über 50 Dollar gewonnen. In diesen Mails wurde der Nutzer aufgefordert, sich den Zertifikatscode aus dem Zip-Anhang zu holen. Anstelle eines Codes holte man sich so aber einen Trojaner auf den Computer.

Erst im vergangenen Monat schliesslich wurden Nutzer von Apples Social-Music-Dienst Ping mit Spam-Meldungen überhäuft. Die Meldungen gaukelten den Opfern vor, ein neues iPhone als Dankeschön für das Ausfüllen eines Online-Formulars zu erhalten. Auch dabei handelt es sich um Online-Betrug, denn auf diese Weise versuchen Cyberkriminelle an möglichst viele persönliche Informationen von Nutzern heranzukommen.

rek

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