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«Als hätten sie zu viel Botox verwendet»

Zu real wirkt plötzlich falsch: Die Computeranimation in Kinofilmen stösst an ihre Grenzen. Denn wenn künstliche Darsteller perfekt wirken, sieht das Publikum nicht mehr die Ähnlichkeiten, sondern vor allem die Abweichungen.

Animierte Filme wie «Toy Story», «Shrek» (Bild) und «Ratatouille» erzielten grosse Erfolge und waren längst nicht nur beim jüngeren Publikum beliebt.
Animierte Filme wie «Toy Story», «Shrek» (Bild) und «Ratatouille» erzielten grosse Erfolge und waren längst nicht nur beim jüngeren Publikum beliebt.
Keystone
Der Streifen «Avatar – Aufbruch nach Pandora», für den die Macher computeranimierte Szenen mit real gedrehtem Material vermengten, wurde gar zum grossen Kassenschlager.
Der Streifen «Avatar – Aufbruch nach Pandora», für den die Macher computeranimierte Szenen mit real gedrehtem Material vermengten, wurde gar zum grossen Kassenschlager.
Keystone
«Milo und Mars» läuft ab 28. April in Deutschschweizer Kinos.
«Milo und Mars» läuft ab 28. April in Deutschschweizer Kinos.
Keystone
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Computeranimation hat der Filmindustrie in den vergangenen Jahren ungeahnte Möglichkeiten eröffnet. Künstliche Figuren gleichen immer mehr den echten, auch die simulierten Landschaften werden immer realer.

Doch allmählich zeigt sich, dass genau das für die Branche zum Problem werden könnte. Denn wenn die animierten Darsteller gar zu menschlich wirken, fühlt sich der Zuschauer offenbar unwohl. Wenn es zu real wird, sieht er nicht mehr die Ähnlichkeiten, sondern vor allem die Abweichungen.

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